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Grabmal der Vernichtung

Regeln: 5e Sprache: de

Buch-ID: grabmal-der-vernichtung · 256 Seiten

Seite 99 Abschnitt: 1

Abstand zwischen den Balken ablegen. Wenn man einen Balken zuerst belastet und dann entlastet, zieht er sich in die Mauer zurück und kann nicht mehr benutzt werden. Die Balken kehren in ihre ursprünglichen Positionen zurück, nachdem sie sich alle in die Mauern zurückgezogen haben. Rätselwürfel. Wenn man Kubazans Rätselwürfel von seinem Podest entfernt, dann schlägt das Tor nach Gebiet 3B zu und verriegelt sich.

Würfe, die man ablegt, um das Schloss von inner- halb des Schreins zu knacken, werden mit Nachteil ausgeführt. Die Froschköpfe an den Wänden öffnen ihre Mäuler, speien ausreichend Giftgas aus, um den ganzen Schrein zu füllen, und schließen sich dann wieder. Wenn man rasch einen Gegenstand mit gleichem Gewicht wie der Rätselwürfel ( ein halbes Pfund) auf dem Podest platziert, schließt sich das Tor nicht und das Giftgas wird auch nicht freigesetzt.

Das Gas füllt die Kammer 1 Minute lang und zerstreut sich dann.Jede Kreatur im Schrein, die ihren Zug hier beginnt, wäh- rend er mit Giftgas gefüllt ist, muss einen Konstitutionsrettungs- wurf gegen SG 12 ablegen und erleidet 10 (3W6) Giftschaden, wenn sie scheitert. Auch Kreaturen, die den Atem anhalten oder gar nicht atmen müssen, werden von diesem Giftgas betroffen. 4. SHAGAMBIS SCHREIN Ein verfallener Schrein steht in der Mitte dieser ummauer- ten Anlage.

Große Monolithen flankieren den Eingang und sind mit dem Bildnis eines Jaguars geschmückt, aus des- sen Schultern sechs Schlangen entspringen. Der Schrein dahinter hat eine Steintür. Der Schrein der Tricksergöttin Shagami (durch einen Kama- dan repräsentiert) enthält einen der neun Rätselsteine, die man für die Gruft der Neun Götter benötigt.

KAPITEL 3 j BEWOHNER DER VERBOTENEN STADT 97 KARTE 3.1: ÜMU 98 KAPITEL 3 j BEWOHNER DER VERBOTENEN STADT DIE NEUN SCHREINE 1 Quadrat= 1,5 Meter KARTE 3.2: NEUN SCHREINE VON ÜMU KAPITEL 3 j BEWOHNER DER VERBOTENEN STADT 99 100 Ein Pärchen Kamadans (siehe Anhang D) nutzt einen Karren hinten im Schrein als Lagerstätte. Wenn sie Eindring- linge hören, versuchen sie, diesen einen Hinterhalt zu legen. Die Kamadans kämpfen verbittert, um ihre drei Jungen zu schützen.

Die Jungen sind Nichtkämpfer, sehen wie kleine Leoparden aus und wachsen innerhalb eines Jahres heran. Ihr Schulterschlangen beginnen erst in sechs Monaten zu wachsen. Die Charaktere könnten die Jungen gefangen neh- men und sich zahlreiche Monate Mühe geben, sie zu zähmen, doch sobald sie ausgewachsen sind, wenden sie sich auf je- den Fall gegen ihre angeblichen Meister. 4A. SCHREINEINGANG Der Eingang wird von zwei Steinmonolithen flankiert, die jeweils 4,50 m hoch und von Ranken überwuchert sind.

Charaktere, die die Steinmonolithen untersuchen, finden eine Inschrift in altem Omuisch: ,,Shagambi lehrt uns, das Böse ehrenvoll zu bekämpfen." Reliefs zeigen Shagambi, die chultische Krieger beobachtet, während sie mit Speeren und Schwertern üben. Die Tür ist nicht verschlossen, hängt aber schwer in den Angeln. Sie wiegt 600 Pfund, und die Charaktere benötigen einen kombinierte Stärkewert von 20, um sie zu öffnen. 4B.

ARENAGALERIE Sobald einer oder mehrere Charaktere den Schrein betre- ten, lies vor: Stufen führen in den 4,50 Meter hohen, mit Moos überzo- genen Raum hinunter. Vier Statuen von omuischen Kriegern stehen in Nischen zu beiden Seiten und blicken auf eine Gladiatorengrube im Boden. Die Statuen sehen so aus, als ob sie Speere halten sollten, doch diese fehlen. An der ge- genüberliegenden Seite der Kammer befindet sich ein leeres Steinpodest.

Ein Relief an der Mauer dahinter zeigt einen monströsen Jaguar, aus dessen Schultern sechs Schlangen entspringen und der gegen einen froschartigen Humanoi- den mit einem Speer kämpft. Links vom Relief führt ein enger Tunnel mit Treppenstufen nach unten. Die Statuen können nicht aus den Nischen entfernt werden und sind unverwundbar gegenüber Schaden und Zaubern. Der Tunnel in der Nordwand führt nach unten in die Gladia- torengrube (Gebiet 4D) und zu einem Zellenblock dahinter (Gebiet 4C).

Das Relief stellt Shagambi (eine Kamadan) dar, die gegen Nangnang (eine Grung) kämpft. Direkt darunter befindet sich eine Inschrift in alten Omuisch, die erklärt, wie Nangnang Shagambis Speer gestohlen hat (siehe „Legende der Neun Götter", Seite 92). Mit einem erfolgreichen Wurf auf Weisheit (Wahrnehmung) gegen SG 15 erkennt ein Charakter kleine Löcher im Relief. Wenn man sie mit Stoff oder Wachs ver- stopft, verhindert man, dass das Giftgas austritt, sobald das Podest gestört wird (siehe unten).

Podest. Das Podest ist ein 1,20 m hoher Steinzylinder, der gegen Schaden und Zauber immun ist. Untersucht man es näher, findet man eine Steinklappe oben auf dem Podest. Ein Versuch, sie zu öffnen, sorgt dafür, dass Gas aus den Löchern im Relief austritt. Das Gas füllt einen Würfel mit 4,50 m Kan- tenlänge direkt vor dem Relief. Jede Kreatur im Bereich muss einen Konstitutionsrettungswurf gegen SG 12 schaffen. Wer scheitert, erleidet 14 (4W6) Giftschaden, bei Erfolg halb so viel.

Auch Kreaturen, die den Atem anhalten oder gar nicht atmen müssen, werden von diesem Giftgas betroffen. Das KAPITEL 3 1 BEWOHNER DER VERBOTENEN STADT Gas löst sich

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  • Abschnitt 1 Seiten 97–100