Körper trägt eine Ritterrüstung +2. GESCHICKE RAVENLOFTS Wenn die Karten zeigen, dass sich hier ein Schatz befindet, ist er im Sarg neben Sergejs Leiche. Wenn die Karten dir enthüllt haben, dass es in diesem Be- reich zu einer Begegnung mit Strahd kommt, liegt er weinend auf Sergejs Sarg. K86. STRAHDS GRUFT Ein Fallgitter ist im Torbogen in diese Gruft herabgesenkt. Soll das Fallgitter angehoben werden, erfordert das einen Stärkewurf gegen SG 25.
Schwarze Marmorstufen führen in eine dunkle Gruft hinab, die eine gewölbte Decke mit 9 m Höhe aufweist. Die Essenz des Bösen erfüllt die Luft. Ihr könnt frisch umgegrabene Erde riechen. Im Schmutz des Bodens liegt ein glänzend schwarzer Sarg aus gewachstem Holz. Die Beschläge des Sargs bestehen aus glänzendem Messing, der Deckel ist geschlossen. Südlich des Sargs befinden sich drei düstere Nischen. Ein Eisenhebel ragt aus der Nordwand, östlich des Eingangs der Gruft.
Wird der Hebel gezogen, hebt das das Fallgitter bis zur Ober- seite der Treppe. Wird der Hebel nach unten gezogen, senkt das das Fallgitter. Unter der Erde nahe der östlichen Wand der Gruft befinden sich drei Vampirbruten-Bräute, die in schmutzige Kleider gehüllt sind und dreckverkrusteten.Schmuck tragen (siehe „Schätze", unten). Si<'; erhepen sich und greifen jeden an, der sich Strahds Sarg nähert. KAPITEi.
~ 1 SCHLOSS RAVENLOFT 93 94 Der Zauber Magie entdecken zeigt, dass die westliche und östliche Nische eine Aura der Beschwörungsmagie aus- strahlt. Die mittlere Nische ist nicht magisch. Kreaturen, die die westliche Nische betreten, werden sofort in die westliche Nische der Gruft 32 in Bereich K84 teleportiert. Tritt man in die östliche Nische dieser Gruft, hat das keine Auswirkungen, doch jede Kreatur, die sich aus der östlichen Nische von Gruft 32 teleportiert, er- scheint hier.
SCHÄTZE Strahd hat seinen drei Bräuten viele luxuriöse Ge- schenke gemacht. Ludmilla Vilisewitsch trägt ein schmutziges weißes Hoch- zeitskleid, ein goldenes Diadem (im Wert von 750 GM) und zehn goldene Armreifen (im Wert von je 100 GM). Anastrasya Karelova trägt ein dreckiges und zerfetztes rotes Hochzeitskleid, ein Kopftuch aus schwarzer und blutroter Seite, in das Edelsteine eingenäht sind (im Wert von 750 GM) sowie eine Platinhalskette mit einem Opal- anhänger (im Wert von 1.500 GM).
Volenta Popofsky trägt ein verblichenes goldenes Hoch- zeitskleid, eine Platinmaske, die vage wie ein Totenkopf geformt ist (750 GM) und zehn Platinringe, in die Edelsteine eingesetzt sind (im Wert von je 250 GM). TELEPORTZIEL Charaktere, die sich von Bereich K78 an diesen Ort tele- portieren, erscheinen unten an den Treppen, gerade innerhalb der Gruft. GESCHICKE RAVENLOFTS Wenn die Karten zeigen, dass sich hier ein Schatz befindet, liegt er in der mittleren Nische.
Wenn die Karten dir enthüllt haben, dass es in diesem Bereich zu einer Begegnung mit Strahd kommt, ist er in seinem Sarg, bereit, jeden anzugreifen, der den Deckel öffnet. K87. WÄCHTER Der folgende Text geht davon aus, dass sich die Charaktere aus Bereich K84 nähern. Wenn sie jedoch aus Bereich K88 kommen, sollte die Erwähnung von nach unten führenden Treppen auf nach oben führende Treppen geändert werden. Breite Treppen führen zu einem Absatz hinab, der von zwei Nischen flankiert ist.
In jeder Nische steht eine bronzene Statue eines Kriegers, der einen Speer hält und bis zur 9 m hohen Decke reicht. Ein sanfter blauer Vorhang aus Licht fließt zwischen den beiden Nischen. Schwach auf der anderen Seite des Vorhangs sind weitere nach unten führende Treppen zu sehen. Der Vorhang hat keinen Effekt auf.Kreaturen, die sich von Osten nach Westen bewegen (von ß ereich K88 nach Be- reich K84).
· Eine rechtschaffen gute Kreatur, die sich von West nach Ost durch den Vorhang bewegt, kann das ohne Schwierigkeiten tun, doch Kreaturen anderer Gesinnungen werden zurück zur Oberseite der Treppe hinter ihnen tele- porti'ert. Eine kleine Kreatur kann sich hinter und um eine der Bronzestatuen quetschen, um den Lichtvorhang zu umgehen. KAPITEL 4 ! SCHLOSS RAVENLOFT 1-- ;1 r K88. GRUFT VON KÖNIG BAROV UND KÖNIGIN RAVENOWIA Diese Gruft ist von gedämpfter Stille erfüllt.
Hohe Buntglas- fenster dominierten die Ostwände, so dass schwaches Licht auf die beiden Särge fallen kann, die auf weißen Marmor- platten stehen. Der Sarg an der Nordwand trägt den Namen König Barovs von Zarowitsch, und der an der Südwand den von Königin Ravenowia von Roeyen. In die Kuppeldecke in 9 m Höhe sind wunderschöne Goldmosaike eingesetzt. Die Buntglasfenster sind so schmutzig an der Außenseite, dass sie fast undurchsichtig sind.
Die Fenster gehen nicht auf, aber können leicht eingeschlagen werden.Jeder, der nach oben durch ein Fenster blickt, kann 35 m darüber den steinernen Aussichtspunkt des Schlosses erkennen (Bereich K6).Jeder, der hier aus einem Fenster fällt, stürzt 300 m in die Tiefe zum Fuß des Sockelsteins von Ravenloft. Es wäre eine lange und mühsame Arbeit, das Gold von der Decke dieser Gruft zu entfernen, und wenig rentabel.
Der nördliche Sarg enthält ein wunderschön geformtes, lebensgroßes Wachsebenbild von Strahds Vater König
den Namen König Barovs von Zarowitsch, und der an der Südwand den von Königin Ravenowia von Roeyen. In die Kuppeldecke in 9 m Höhe sind wunderschöne Goldmosaike eingesetzt. Die Buntglasfenster sind so schmutzig an der Außenseite, dass sie fast undurchsichtig sind.
Die Fenster gehen nicht auf, aber können leicht eingeschlagen werden.Jeder, der nach oben durch ein Fenster blickt, kann 35 m darüber den steinernen Aussichtspunkt des Schlosses erkennen (Bereich K6).Jeder, der hier aus einem Fenster fällt, stürzt 300 m in die Tiefe zum Fuß des Sockelsteins von Ravenloft. Es wäre eine lange und mühsame Arbeit, das Gold von der Decke dieser Gruft zu entfernen, und wenig rentabel.
Der nördliche Sarg enthält ein wunderschön geformtes, lebensgroßes Wachsebenbild von Strahds Vater König Barov. Die Knochen des alten Königs liegen in einem Fach neben diesem Abbild. Der südliche Sarg enthält das Skelett von Strahds Mutter Königin Ravenowia. (Die Magie, die ihre irdischen Überreste konservieren sollte, versagte vor Jahren.) Ein zerfetztes weißes Leichentuch bedeckt ihre Knochen.
GESCHICKE RAVENLOFTS Wenn die Karten zeigen, dass sich hier ein Schatz befindet, liegt er auf Königin Ravenowias Sarg. Wenn die Karten dir enthüllt haben, dass es in diesem Be- reich zu einer Begegnung mit Strahd kommt, ist er rasend vor Zorn und Verzweiflung.
KÖNIG BAROV UND KÖNIGIN RAvENOWIA KAPITEL 5: DIE STADTVALLAKI IE STADT VALLAKI, AN DEN UFERN DES Zarowitschsees gelegen, scheint ein sicherer Zufluchtsort gegen das im Swalitischen Wald lauernden Grauens, wenn nicht gegen Strahd selbst zu sein. Die Stadt liegt außer Sicht von Schloss Ravenloft und scheint auf den ersten Blick nicht so finster (oder unterdrückt) wie das Dorf Barovia weiter im Osten.
Charaktere, die Zeit in Vallaki verbringen, bemerken allerdings schnell, dass es hier keine Freude gibt, nur falsche Hoffnung, die Strahd selbst fördert. Vallaki wurde von einem Vorfahren des heutigen Bürger- meisters der Stadt, Baron Vargas Vallakowitsch, gegründet, nicht lange nachdem Strahds Armeen das Tal erobert hatten. Die Vallakowitschs haben königliches Blut in ihren Adern und wurden lange als der Zarowitsch-Linie überlegen betrachtet.
Baron Vallakowitsch hat sich selbst eingeredet, dass Hoffnung und Freude die Schlüssel zu Vallakis Erlösung sind. Er glaubt, dass, wenn er alle Einwohner in Vallaki glücklich machen kann, er sich dadurch Strahds Griff entziehen und in die ver- gessene Welt zurückkehren zu können. Daher veranstaltet er ein Fest nach dem anderen, um die Einwohner aufzumuntern.
Doch die meisten Vallakier betrachten diese Feiern als zwecklose, bedeutungslose Angelegenheiten, die vermutlich eher Strahds Zorn wecken als den Funken der Hoffnung zu entzünden. Bei seiner letzten Feier ließ Baron Vallakowitsch die Stadt- bewohner eine Parade durch die Stadt abhalten, mit mehreren abgetrennten Wolfsköpfen auf Spießen.
Die nächste Ver- anstaltung, die der Bürgermeister das Fest der Brennenden Sonne nennt, steht kurz bevor (siehe den Abschnitt „Be- sondere Ereignisse" am Ende dieses Kapitels). Verwitterte Girlanden von früheren Festen hängen noch an den Traufen der Gebäude in Vallaki, und die Arbeit an einer großen Bast- sonne, die am Tag des Fests auf dem Stadtplatz in Brand gesteckt werden soll, hat bereits begonnen.
An den Tagen vor dem Fest hat Baron Vallakowitsch begonnen, örtliche Unruhe- stifter zu verhaften und sie an den Pranger zu stellen, damit seine Bemühungen nicht von jenen mit „wenig Hoffnung oder Glaube" zunichte gemacht werden können. ◄•----• ... ---o>----◄•~-••- ES LEUCHTET KEIN LICHT IN den Augen der Männer, die von diesem Land leben. Sie sind so tot wie die Toten.
-Strahd von Zarowitsch DER WEG ZUR STADT Wenn sich die Charaktere Vallaki nähern, lies vor: Die Alte Swalitische Straße schlängelt sich in ein Tal, das von dunklen, unheilvollen Bergen im Norden und Süden umschlossen ist. Die Wälder werden lichter und zeigen eine düstere Bergsiedlung, die von einer hölzernen Palisade um- geben ist. Dichter Nebel drückt sich gegen diese Wand, als suche er nach einem Weg hinein, um die schlafende Stadt zu überrumpeln.
Die staubige Straße endet vor soliden Eisentoren, hinter denen zwei dunkle Gestalten zu erkennen sind. In den Boden auf beiden Seiten der Straße vor den Toren sind ein halbes Dutzend Piken gerammt, auf die Wolfsköpfe ge- spießt sind. Eine 4,50 m hohe Mauer umgibt die Stadt, und die vertikal angeordneten Stämme sind mit dicken Seilen und Mörtel zu- sammengehalten. Das obere Ende jedes Stammes wurde an- gespitzt.
Hölzerne Gerüste sind an der Innenseite der Palisade auf 3,60 m Höhe angebracht, so dass die Wachen dort über die Wand linsen können. STADTTORE Drei hohe Tore aus Eisenstangen führen in die Stadt: Das Nordtor wird manchmal das Zwarowitschtor genannt, oder das „Tor zum See", weil es zum Zarowitschsee führt (Kapitel 2, Bereich L). Das Westtor wird als Abendrötetor bezeichnet, auch wenn keine lebende Person in Vallakijemals einen ungetrübten Sonnenuntergang gesehen hat.
Einige verlassene Hütten säumen die Straße vor diesem Tor. Das Osttor ist auch als Frühetor bekannt, oder, wie einige Anwohner es nennen, als Trübsaltor. 96 Schwere Eisenketten mit eisernen Vorhängeschlössern halten die Tore bei