← Zurück zur Bibliothek

Volos Almanach der Monster

Regeln: 5e Sprache: de

Buch-ID: volos-almanach-der-monster · 224 Seiten

Seite 92 Abschnitte: 3

S 1W6 Vogelscheuchen 6 2W4 Schattendoggen* 7 2W4 Schwärme von Insekten oder Schwärme von Ratten 8 1W6 Yeth-Hunde* * Die Spielwerte findest du in Kapitel 3 dieses Buchs. ROHLINGE VON VETTELN W12 Diener 1 2W6 + 2 Grottenschrate 2 1W6 + 2 Doppelgänger 3 l W6 + 2 Atterkopps 4 2W6 + 2 Gargyle 5 2W4 + 2 Schakalwere 6 2W6 + 4 Kenku 7 2W6 + 2 Meenlocks1' 8 1W4 Oni 9 2W6 + 2 Flinklinget, 10 2W4 + 2 Rotkappen'' 11 l W6 + 4 Werratten 12 1W4 + 2 Werwölfe * Die Spielwerte findest du in Kapitel 3 dieses Buchs.

S CHÄTZE Viele der Schät1.e einer Vcuel liegen verstreu! in der Unord- nung ihres Ilortes, was es für Eindringlinge schwierig macht, alle Gegcnstänne von Wert zu erkennen. Die Vet tel aber weiß g~.nau, was und wo alles ist. Jede Vettel ist unfehlbar, wenn es darum gehl. ihre Schätze und llesitztümcr im Auge zu bchahen. Ihre Organisa(ion und Beschriftung.

wenn es ein solches System gibt, soll Diebe behin- dern und dient als letztes, ärgerliches Rät:,;el für jeden, de r einen Gegenstand ohne ihre Zustimmung zu verwenden versucht. Der Sdrntz einer Vettel sollte wie das Geschenk eine:, Feenwesens- kritisch beäugt und gefürchtet werden, nicht einfach aufgesammelt und fortgebracht.

Schatzsucher lcbe11 vermutlich länger, wenn sie Vor;;icht walten 111:,sen und davon <1usgehcn, dass die Reichtümer der Hexe mil Fallen gespick1 s ind, anstatt sich Gier oder Neugier zu ergeben.

Nimmt man einen Behälter oder anderen Cegen:,;tand in diP Hand, ohne LU Bine Vettel besitzt immer einen TT~nlc ode~ einn d d" Wahl'scheinlichlce1ten zu ihre Amulett, 88 te n du Glück hast, will sie ~i:~•::1' ~:~i!:";·v~:;nlcen sehen, anstatt dich direkt umzubrinsen, - Volo wissen, was darin ist oder wns er tut (oder nh11e das richtige Passwort oder die nötige Technik z11 kennen), ist das nur sel- ten ungefährlich. Im Idealfoll entkommt oder verµuffl clas, was sic-h im Behälter befindet.

Im schlimmsten Fall kann so gu1 wie ~lles passieren, und nicht:, davon ist J.(ut. EINZTGARTIGE GEGENSTÄNDE AbJ.(e:,;ehen von Gegenstäncle11 mit offensichtlichem Wert. hahf-11 Vetteln auch einige biz!lrre und einzigartige Objekte in ihrnr Sammlung. Die folgende Tabelle bietet eine schnelle Möglichkeit, um sokhe :,;eltsn111e11 Gegcns tiinde zu besl irnmcn. BESONDERE GEGENSTÄNDE VON VETTELN WlO Gegenstand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Das Auge eines Klerikers, konserviert in einem mit Flüssigkeit gefüllten Krug.

Wenn sich eine untote Kreatur dem Krug auf 30 m nähert, zuckt das Auge umher, als würde es sich in Panik umblicken. Anson- sten bleibt es regungslos. Der ledrige, e inbalsamierte Kopf eines Zwerges. Jeder, der seinen 1,50 m langen Bart festhält, kann durch seine Augen blicken. Ein perfekt glatter und runder Stein, groß wie eine menschliche Faust. Wenn man Ihn auf den Boden legt, rollt er 6 m pro Runde in Richtung der nächsten Trinkwasserquelle. Eine kränkliche Krähe mit beschnittenen Flügeln.

Das e inzige Geräusch, das sie von sich geben kann, ist das Brüllen eines Löwen. Ein scheinbar leerer, versiegelter Krug. Wird der Krug geöffnet, empfängt die Person, die ihm am nächsten steht, plötzlich 1W6 glückliche Erinnerun- gen e ines lange toten Elfenfürsten. Ein vermeintlich gewöhnliches Goldstück. Jeder, der es berührt, ist der unerschütterlichen Überzeugung, dass dies die erste Goldmünze ist, die die Men- schheit geprägt hat. Eine schwarze Kiste, auf jeder Seite 90 cm lang.

Wenn man sie öffnet, findet man darin drei höl• zerne, bewegliche Figuren, die drei Mitgliedern der Abenteurergruppe nachempfunden sind. Werden die Figuren auf den Boden gestellt, parodieren sie auf beleidigende Weise die letzten Aktionen der jew- eiligen Helden. Eine ovale Scheibe aus e inem unbekannten Metall. Wird sie in die Luft geworfen, fliegt sie für 1 Minute in Kreisen um den Werfer, wobei winzige Lichter auf ihrer Oberfläche funkeln. Dann landet sie in der Nähe auf dem Boden.

Ein dicker, staubiger Foliant, dessen Seiten mit winziger, kaum lesbarer Schrift bedeckt sind. Ein genaues Studium des Buchs zeigt, dass es die Mitschrift eines jeden Gesprächs ist, das vor drei Jahren über einen Zeitraum von zwölf Monaten hin- weg in einem nahen Dorf geführt wurde. Ein kleines Gemälde, das ein friedliches Feld zeigt. Nach Mitternacht verändert sich das Gemälde und zeigt das Wette r des folgenden Tages.

YUAN-TI: SCHLANGENMENSCHEN Die schlangenhaften Kreaturen, die man als Yuan-ti kennt, sind die letzten Überbleibsel eines uralten, dekadenten menschlichen Imperiums. Vor Äonen lehrten ihre dunklen Götter sie ketzerische, kannibalistische Rilen, um ihr Fleisch mit dem von Schlangen zu verbinden.

Es entstand eine kasten- basierte Gesellschaft aus f-lybriden, in der jene, die Schlan- gen am ähnlichsten sind, zu Anführern werden und die mit menschenartigeren Zügen als Spione und Agenten in fremden Ländern dienen. V ERWANDELTE MENSCHEN Das Volk, das zu den Yuan-li wurde, war eine der ursprüng- lichen mensc:hlichcn Zivilisationen. Ihre Gesellschaft erbaute große Tempel aus Stein und schmiedete Metall zu Rüstungen, Werkzeugen und WatTen. In ihren Zeremonien e.hrten

Mitternacht verändert sich das Gemälde und zeigt das Wette r des folgenden Tages. YUAN-TI: SCHLANGENMENSCHEN Die schlangenhaften Kreaturen, die man als Yuan-ti kennt, sind die letzten Überbleibsel eines uralten, dekadenten menschlichen Imperiums. Vor Äonen lehrten ihre dunklen Götter sie ketzerische, kannibalistische Rilen, um ihr Fleisch mit dem von Schlangen zu verbinden.

Es entstand eine kasten- basierte Gesellschaft aus f-lybriden, in der jene, die Schlan- gen am ähnlichsten sind, zu Anführern werden und die mit menschenartigeren Zügen als Spione und Agenten in fremden Ländern dienen. V ERWANDELTE MENSCHEN Das Volk, das zu den Yuan-li wurde, war eine der ursprüng- lichen mensc:hlichcn Zivilisationen. Ihre Gesellschaft erbaute große Tempel aus Stein und schmiedete Metall zu Rüstungen, Werkzeugen und WatTen. In ihren Zeremonien e.hrten sie die.

Schlange, als Verkörpe.rungjener Eigenschaften, die sie am meisten schätzten. Sie entwickelten die Philosophie, Emotio- nen von intellektuellen Bestrebungen zu trennen, damit sie ihre Energie auf persön liehe Verbesserung und territoriale Erweiterung konzentrieren konnten. Sie hielten sich für die erleuchtetsten aller Sterblichen, und in ihrem Stolz wollten sie noch mächtiger werden.

Die Schlangengötter der urtümlichen Welt hörten auf die Gebete der Menschen und zischten ihnen dunkle Forderungen in die Ohren. Die. Angehörigen dieses Volkes befleckten ihre See.len, indem sie Menschenopfer im Namen ihrer Götter darbrachten, und sch~nde.tcn ihr Fleisch, indem sie die Opfer aßen und dann ein magisches Ritual durchführten, während sie sich in Tümpeln voller lebender Schlange n wanden, um ihre Körper mit denen der Reptilien zu verbinden.

Derart ver- wandelt, fühlten sie sich wie Götter in Körper und Geist. Frei von den Beschränkungen ihrer menschlichen Leiber und mit Hilfe ihrer neuen Fähigkeiten eroberten die Yuan-ti große Län- dereien und weiteten ihre Grenzen aus. EIN V OLK, VIELE G E STALTEN Die. Körper aller Yuan-ti be.stchen aus einer Mischung men- schcn- und schlangenartiger Anteile, welche davon jedoch überwiegen, unterscheidet sich bei jedem Einzelnen.

Nach der anfänglichen Verwandlung der Menschen e ntwickelte sich ihre Gesellschaft schnell zu einem Kastensystem. abhängig von der Vollständigkeit der Metamorphose. Die Mehrheit der Yuan-ti fällt in drei Kategorien: Scheusale, Halbblütige und Reinblü- tige, und auch die mutierten Brutwächter und extrem seltenen Anathema haben ihren Platz in dieser Hierarchie. Alle Yuan-ti sind untereinander fortpllanzungsfähig.

Frauen legen normalerweise Gelege von Eie.rn, die in einer gemein- samen Brutkammer aufbewahrt we.rden, doch auch Lebend- geburten sind nicht ungewöhnlich. Eine Paarung zwischen Yu- an-li unterschiedlicher Art bringt fast immer Eier hervor, aus denen Yuan-ti vom Typ des schwächeren Elternteils schlüpfen.

MAN KANN 0IE 5CHL.ANGENMEN_$CHEN NICHT MIT HASS ODER F U~Cl-4T ER F Ü L.LEN ooeRl.1e-eE UNO FREUNOSCHI\FT lN IHNEN ERW,..,.CKEN 5 E k ' " '- · 1 ONNTE"N DERLE I G EFÜHLE VOR TÄUSCHE N , UM OICH E lNit.11 ... ULLEN Doo~ I M 1N~•4F.RN S lN D Sl E IMMER Ki\L.T, Gt:LhSSEN UNO . 6 EReC.HNf!NO. ~ Eu11'dN STER • '-' .. ~ K>\l'!TEL II MO'<STER\,'fSSFt\ 92 :J""S Entsprechend wählen sie meist Partner des gleichen Typs, um ihre persönliche Blutlinie stark zu halten.

Die Yuan-ti haben ihre Menschlichkeit aufgegeben und be- trachten nicht-schlangenhafte Humanoide als niedere Krea- turen, kaum zivilisierter als gewöhnliche Affen. Auch wenn ei- nige Reinblütige sich mit Menschen fortpflanzen können, ekelt die meisten die bloße Vorstellung an; sie vollziehen den Akt nur, we.nn Verführung notwendig ist. damit e.in Reinblütiger seine, Rolle als Ve.rtrauter und Ratgeber in einer menschlichen Gesellschaft weiterspielen kann.

Die sehr seltenen Nachkom- men einer solchen Vereinigung sind fast immer R.einblütige, auch wenn sie bei der Geburt und für mehrere Jahre danach vollkommen menschlich erscheinen mögen. Die Yuan-ti kennen Rituale, die ein Individuum in eine mächtigere Art zu verwandeln vermögen. Die Kosten und der Zeitaufwand des Rituals sind sehr hoch, folglich erhalten die meisten Yuan-ti niemals die Gelegenheit, eine solche Metamor- phose zu durchlaufen.

Jede Anwendung des Rituals muss auf die entsprechende Person zugeschnitten werden und crforderi seltene Kräuter, exotische magische Substanzen, Schlangen und einen oder mehrere. Menschenopfer, die als Teil des Pro- zesses getötet und gege.ssen werden. VERSTECKTES IMPERIUM Die menschliche Zivilisation, welche die Yuan-ti hervorbrachte, gehörte zu den reichsten in der sterblichen Welt.

Sie lernte schnell, Metall besser zu verarbeiten, und enthüllte mit schar- fem Verstand und mächtiger Magie die Geheimnisse der Stahl- herstellung. 1 hr Militär zerschmetterte rivalisierende Stämme und entwickelte fortschril I lichc Taktiken für den Kampf in \1/äldern und auf Ebenen. Die Zivilisation wuchs zu einer Gruppe verbündeter Stadt- staateTI heran.

Eroberte Nachbarn durften ihre Anführer und Kultur behalten, solange sie Tributzahlungen leisteten, den Siegern die Treue schworen und die Schlangengötter der Er- oberer in ihre Religion integrie rten. Diese Siege versorgten die Heimatstädte beständig mit Nahrung, Erz und Sklaven. Der Wohlstand des [mperiums gab der Herrscherelite viel Zeit, um sich auf intellektuelle Bestrebungen zu konzentrieren.

Diese Adeligen wandte n sich Philosophie und Religion zu, brachten den Schlange.ngöttern Tieropfer und magische Ge- schenke dar. um der Vollendung der Schlangengestalt Respekt w i,rweiscn. Die Schlangengötte.r lehrten die.

die Geheimnisse der Stahl- herstellung. 1 hr Militär zerschmetterte rivalisierende Stämme und entwickelte fortschril I lichc Taktiken für den Kampf in \1/äldern und auf Ebenen. Die Zivilisation wuchs zu einer Gruppe verbündeter Stadt- staateTI heran. Eroberte Nachbarn durften ihre Anführer und Kultur behalten, solange sie Tributzahlungen leisteten, den Siegern die Treue schworen und die Schlangengötter der Er- oberer in ihre Religion integrie rten.

Diese Siege versorgten die Heimatstädte beständig mit Nahrung, Erz und Sklaven. Der Wohlstand des [mperiums gab der Herrscherelite viel Zeit, um sich auf intellektuelle Bestrebungen zu konzentrieren. Diese Adeligen wandte n sich Philosophie und Religion zu, brachten den Schlange.ngöttern Tieropfer und magische Ge- schenke dar. um der Vollendung der Schlangengestalt Respekt w i,rweiscn. Die Schlangengötte.r lehrten die. Menschen, wie.

sie Aspekte der Schlange annehmen konnten, doch der Preis für die Metamorphose war hoch und erforderte viele Opfer für jede Person, die verwandelt werden sollte. Ganze Haus- halte von Sklaven wurden getötet und gegessen, um die ersten Yuan-ti zu erschaffen - und sobald sich unter den anderen An- führern verbreitet hatte, wie diese Rituale durchgeführt wer- den mussten, nahm de r Bedarf an Sklaven weiter zu.

Als die Schlangengötter be.gannen, mehr und mehr Opfer zu forde.m, überfielen die Yuan-ti verstärkt die Siedlungen an den Grenzen ihres Reichs, um diesen Anforderungen zu entsprechen.

Die körperliche und magische Macht des Yuan-ti-lmperiums erlaubte es den ehemaligen Menschen, ihre Lände.rcien für mehrere Hundert Jahre zu bewahren, bis eine Kombination aus Dürren, Angriffen durch Feinde (darunter Drachen und Nagas), einem Bürgerkrieg, der Untätigkeit ihrer Schlangen- götter und der Entwicklung von Eisenwaffen bei den eroberten Völkern die Kontrolle der Yuan-ti endlich brach.

Die Schlan- genmenschen zogen sich in ihre befestigten Städte und unter- irdischen Tempel zurück und überließen die übrige n Territo- rien ihren ehemaligen Untergebenen. ln nur wenigen Wochen waren die Yuan-ti davongckrochen und hatten sich verborgen, sodass sie fast vollständig vom Angesicht der Welt verschwun- den waren.

Bauwerke ihrer Kultur w urden überall in, Land niedergedssen, um die Befreiung von cle.n schlangenleibigen Unterdrückern zu feiern, und innerhalb weniger Generationen ID• hatten die neuen humanoidcn Zivilisalinuen d ie Yuan-ti so gut \•vie: vergessen. Für ii!Jer tauscndJalm~ nach dem Sturz ihres Imperiums vergruben sich die Yuan-li i11 ihren verborgenen Peslungen und warteten geduldig, bis sie wieder stark genug sein würden, tim zuzuschlagen.

Heute, da sie viel weniger zahlreich und ihre Feinde viel m~chtiger sind als in vergangenen Zcitallern, wissen die Yuan-ti, dass sie ihren rechtmäßigen Platz in der Well nicht durch direk1e Angriffe zurückfordern können. Aus den unlerirdischcn Ruinen ihrer Bauwerke hernus infiltrieren Agenten der Schlangcnmeuschen feindliche Regierungen, um Schwächen aufzudecken, die ihre Anführer ausnutzen können. Die Yuan-ti sehnen dem Tag enlgegen, an dem ihr Imperium sich wieder über die \i\lelt ausbreite!

wie ein Gift im Blulkreis· lauf, so wie eins!. Weil ihre Bevölkerung so klein ist, sind sich die Yuan-Li be· wusst, dass direkte Kriegsführung sie an den Rand der Auslö- schung bringen würde. Stattdessen gehen sie für den Momenl davon aus, dass sie in der menschlichen Gesellschaft niemals offen regieren werden. Daher versuchen sie, Einnuss zu erlan- gen, indem sie gegnerische Anfii h rer und jene manipulieren, die ihnen nahestehen, durch Erpr,.,ssung, Drogen.

Magie und die List verkleideter Reinblütiger. GÖTTER DER YUAN-TI Das distanzierte. intcllekl11elle Wesen der Yuan-ti bedingt, dass sie nicht zu fanatischer oder frommer Anbelung neigen wie andere Völker. Dennoch erkennen sie eine Vielzahl über- natürlicher und göttlicher Wesenheiten an. Einige davon sind wahre Gottheilen, andere urtümliche Geister mit gollifön- licher Macht und wieder andere sind Kreaturen nebulöser Abstammung.

Neben den unten beschriebenen drei Hauptgottheiten he1en die Yuan-ti zu über einem Dutzend anderer „Schlangcngöller" - niederen Wesen wie Tiergeistern, aufgesl iegenen Helden, Dienern mächtigerer Götter und Dämoncnfürnlen. Viele der Kulte, die sich den niederen Göttern verschrieben haben, fin- den sich nur in bestimmten Siädten. Die Anhänger der Haupt- gottheiten belrachten diese religiösen Praktiken in der Regel eher als drollig a ltmodisch und weniger als Bedrohung.

DENDAR Die Nachtschlange entstand vor Anbeginn der Zeit aus den fieberhaften Albträumen der erslen intelligenten Kreaturen. S ie nährt sich und wird stärker, indem sie sich an den Angstcn labt, welche die Bewohner der Well empfinden. Ihre An hängcr glauben, dass Dendars Erscheinen d;is Ende aller Zeiten an- kündigt und sie kommen wird, wenn sie genug Macht gesam- melt hat, um die Welf zu verschlingen. Eine andere Legende spricht von einer eisernen Tür in die lJnlerwelt, hinter der sie lauert.

Wenn die Zeit gekommen ist, wird sie die Pforte nie.der- reißen, die Sonne fressen und die Welt in Dunkelheit stürzen. ehe sie auch diese frisst. Yuan-li, die Dendar anbeten, werden von den Albtraumspre- chcrinnen angeführt, Schcusal-Hexenmcisterinr,en, die ihre Gottheil ehren, indem sie Schrecken verbreiten trnd dafür ma- gische Machl erhalten. Anstatt ihre Feinde zu töten, ziehen es diese Anhängerinnen der Nachtschlange vor, sie zu bedrohen und zu foltern, um ihre Göttin besser nähren und s

Abschnitte auf dieser Seite

  • Abschnitt 1 Seiten 91–92
  • Abschnitt 2 Seiten 91–92
  • Abschnitt 3 Seiten 92–93