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Aufstieg der Tiamat

Regeln: 5e Sprache: de

Buch-ID: aufstieg-der-tiamat · 96 Seiten

Seite 84 Abschnitt: 1

sie jederzeit fortteleportieren können. Der größere und sogar noch besser ausgestattete Bereich 20 ist das Gemach von Rath Modar. Sämt- liche Roten Magier befinden sich derzeit im Tempel der Tiamat. 22. EINSTURZKRATER Dieser Bereich des Kraters stürzte vor ewiger Zeit in einen darunter liegenden Hohlraum und formte so einen großen Schlund.

Derzeit ist der Gruftschrecken Naergoth Klingen- fürst (Bereich 4) der einzige Drachenkultist, dem bekannt ist, dass eine Abzweigung der Lavatunnel in den Schlund mündet; er glaubt, dass dieser Tunnel noch blockiert ist. Der Einsturzkrater ist 9 m tief. Seine Wände sind steil, jedoch aufgrund ihrer Beschaffenheit aus rauem Vulkanstein leicht zu erklimmen. Der Grund des Schlunds ist bis zur Höhe von 1,50 m von Drachenknochen bedeckt, was ihn zu schwierigem Gelände macht.

Kultisten gehen niemals zum Einsturzkrater; die einzigen Kreaturen, die hier anwesende Eindringlinge sehen könnten, sind fliegende Drachen. EPISODE 9 l Tl l \TS RÜC! KEHR 83 . 9 : TL\\lr\T<: EPISODE· · ·cr-:KEHR 84 23. NÖRDLICHE AUSGÄNGE Die Drachenknochen, die den Kraterboden bedecken, wurden von diesen Ausgängen fortgeschoben, wodurch ein offener Vorplatz entsteht, der die beiden Tunnelausgänge mit dem Ein- gang des Tempels verbindet.

Dieser Platz erstreckt sich 75m von Ost nach West und 30 m vom Tempeltor nach Norden - und ist der Schauplatz schrecklichen Blutvergießens während des Opferungsrituals. Gefangene werden vom Tempel auf den Vorplatz geleitet, wo sie von fünf Drachen (einer jeder chromatischen Farbe; Alterskategorie nach deinem Ermessen) mit Zähnen und Klauen in Stücke gerissen werden.

Obwohl diese Ausgänge sonst nicht bewacht sind, werden sie während des Rituals jeweils von 2 Klingenteufeln und 4 Wachdrachlingen (siehe Anhang A) blockiert. Die Aufmerk- samkeit der Teufel liegt jedoch auf dem Platz, nicht auf den Tunneln hinter ihnen oder darauf, was die Drachlinge tun. Es mag sein, dass die Drachlinge die Charaktere bemerken, ehe die Teufel es tun; sie werden jedoch nur angreifen, wenn die Unholde den Befehl dazu geben.

Deshalb können die Abenteurer diese Wachposten eventuell überraschen. Charaktere, die sich jenseits des freigeräumten Platzes begeben oder sich dem Bereich aus Richtung des Einsturz- kraters nähern, müssen die Knochenberge als schwieriges Gelände behandeln. 24. TEMPELAUSGANG Der Hauptlavatunnel aus den südlichen Katakomben endet in der Schwarzen Kapelle (Bereich 5) des Tempels der Tiamat.

Für die Opferung vorgesehen Gefangene werden zur Schwarzen Kapelle hinaufgebracht, dann zum Tempeleingang und hinaus auf den Vorplatz, wo die wartenden Drachen sich an ihnen gütlich tun. Der Ausgang ist nicht bewacht. TEMPEL DER TIAMAT Der Tempel im Krater des Drachenbrunnens ist der- selbe Tempel, der das Zentrum von Tiamats Reich auf Avernus markiert.

Das Ritual der Roten Magier hat ihn hierhergebracht, um der Drachenkönigin als Brückenkopf und als Leuchtfeuer zu dienen, und ihn dabei mit dem Kraterboden verschmolzen. Der einzige offensichtliche Eingang ist das Haupttor zu Bereich 1 (der Blauen Kapelle), doch ein Lava- tunnel aus den unterirdischen Katakomben führt zu Bereich 5 (der Schwarzen Kapelle).

Sobald das Ritual beginnt, ist der Tempel der Hauptort der Kultaktivitäten, in deren Zentrum sich die mit Severin ver- bündeten Roten Magier befinden (nutze die Spielwerte des Magus). Die Seelen der geopferten Gefangenen werden nach Avernus geschickt, um dort die magische Energie zu liefern, die einen Pfad zwischen den Neun Höllen und der Materiellen Ebene zu bilden. Die Roten Magier werden Tiamat dann anleiten, während die Drachenkönigin sich ihren Weg zurück in die Welt der Sterblichen bahnt.

TEMPELAUFBAU Das Innere des Tempels stellt eine einzelne offene Fläche dar. Zwar ist der kathedralenartige Raum in einzelne Bereiche ein- geteilte, doch gibt es keine Trennwände oder Obergeschosse. Fünf Kapellen, jede einem der fünf Aspekte Tiamats und damit der entsprechenden Art chromatischer Drachen gewidmet, sind rund um eine zentrale Apsis angeordnet. Die Apsis und alle fünf Kapellen erheben sich in separaten Turmspitzen und gipfeln im Allerheiligsten ganz oben an der zentralen Spitze.

Die auf der Karte dargestellte Ebene 2 ist eine Zone 15 m über dem Boden; Ebene 3 liegt 30 m über dem Boden. Beide sind nur fliegend zu erreichen. Sobald eure Augen sich langsam auf das Chaos von Tiamats Tempel einstellen, seht ihr, dass dessen Inneres einen ein- zigen, kathedralenartigen Raum darstellt, der sich zu enormer Höhe erhebt. Rund um die zentrale Halle reihen sich fünf eigenständige Kammern.

Zwar ist die Farbe der Kathedrale ein lebloses, äschernes Grau, doch schimmert jede Seitenkammer schwach in blau, grün, rot, weiß oder schwarz - die Farben der bösen Drachen und ihrer weltenverzehrenden Königin. In allen fünf Seitenkammern stehen Rote Magier, die Sprechchöre erklingen lassen und magische Energie in die zentrale Apsis kanalisieren. Dort erhebt sich über dem geschwärzten Boden ein kaleidoskopischer Wirbel arkaner Energien, der sich in die Nischen der zentralen Turm- spitze windet.

Die mit Nummern markierten Bereiche auf der Karte werden in der folgenden Tabelle benannt. Dort finden sich auch NSC, die für das Ritual, welches Tiamat zum Drachenbrunnen bringen wird, wichtig sind. LEGENDE: TEMPEL DER TIAMAT # Name Eingang/Blaue

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