hat ein inneres und ein äußeres Paar Doppeltüren. Wenn sie verschlossen sind, sind die Türen zu dick, um sie mit roher Gewalt zu öffnen. Sie können jedoch beschädigt und zerstört werden.Jede Doppeltür hat eine RK von 16, 500 Trefferpunkte, eine Schadensschwelle von 10 und ist immun gegen Gift- und psychischen Schaden.
Das Personal des Torhauses arbeitet in drei Schichten am Tag, die jeweils zum fünften Glockenschlag am Morgen, dem ersten Glockenschlag am Nachmittag und dem neunten Glockenschlag in der Nacht enden.
Jede Schicht besteht aus einem Priester der Chauntea (NG, männlicher oder weib- licher illuskanischer Mensch), vier Akolythen (NG, männ- liche oder weibliche Menschen verschiedener Ethnien), einem angeheuerten Magier (N, männlicher oder weiblicher illuskanischer Mensch), zehn Kundschaftern (N, männliche und weibliche Menschen verschiedener Ethnien), die hinter den Schießscharten versteckt sind und dreißig gut aus- gebildeten Wachen (N, männliche und weibliche Menschen verschiedener Ethnien).
Der Kastellan des Torhauses ist ein Adliger aus Waterdeep, der von den Maskierten Fürsten Waterdeeps ernannt wurde und den Posten für ein Jahr, beginnend mit dem ersten Tag des Winters, be- setzt. Der aktuelle Kastellan ist ein rüpelhafter Trottel namens Hantanus Tarm (RN, männlicher illuskanischer Mensch, Adliger). Er ist für die Verteidigung des Tores verantwortlich, obwohl er keine militärische Erfahrung hat.
Die Wachen des Torhauses erstatten ihm Bericht, aber seine Position wird eher als politisch und zeremoniell an- gesehen. Er hat keinen Einfluss außerhalb des Torhauses. Das Torhaus ist geräumig genug, um die Mitglieder aller drei Schichten zu beherbergen, und jeder Angriff auf die Tore provoziert einen Gegenschlag mit der vollen Macht des Torhauses.
Händler und andere Besucher, die Nahrungsmittel er- werben wollen, werden selten weggeschickt, aber ihre Wagen und Habe werden gründlich nach allem durchsucht, was der Ernte schaden könnte wie Nagetieren und Schäd- lingen. Gäste, die hier eine Nacht verbringen wollen, werden ins Gasthaus zum Nordrinnsend (Bereich G8) geschickt. G2.
WACHPOSTEN Entlang der Mauern von Güldenfelde (außen 18 m und innen 6 m hoch) gibt es Abschnitte in mehr oder weniger gleichen Abständen, die breiter gebaut und mit einer Brust- wehr verstärkt wurden, um aufgesetzten Gebäuden Platz zu bieten. Auf jedem bewehrten Abschnitt steht eine 9 m hohe Steinpagode, auf deren Spitze eine Wetterfahne thront. Eine hölzerne Statue der Chauntea steht in der Mitte jeder Pagode. Sie hält einen großen Bronzegong und ist von Füll- hörnern umgeben.
Neben jeder Pagode stehen ein oder zwei Außengebäude aus Stein, die als Baracken dienen. Ein 3 m breites, moosbedecktes Treppenhaus führt vom Absatz des bewehrten Abschnitts herab ins Innere der Mauern. Ver- schlossene, mit Eisen beschlagene Holztüren auf Boden- niveau führen zu Lagerräumen und Kellern unterhalb der Wachposten. Um eines der Türschlösser zu öffnen, wird neben Diebeswerkzeug ein erfolgreicher Geschicklich- keitswurf gegen SG 15 benötigt.
In den Lagerräumen und Kellern stapeln sich im Herbst geerntete Früchte und Ge- müse. Bis zum Mittwinter sind sie leer. Die Wachposten sind für die Verteidigung von Gülden- felde essenziell. An jedem Posten sind dreißig Kund- schafter (NG, männliche und weibliche Angehörige KARTE 2.2: GÜLDENFELDE KAPITEL 2 ! GERÜCHTE 55 verschiedener Rassen und Ethnien) stationiert, von denen zwei Drittel jederzeit im Dienst sind. Die übrigen schlafen in ihren Schlafkojen.
Von den zwanzig Kundschaftern im Dienst sind zwölf entlang der Brustwehr, mit Hunderten Metern Abstand zueinander, postiert. Die verbleibenden acht patrouillieren paarweise die anliegenden Mauern. Die Wachposten sind weit genug voneinander entfernt, dass es sinnlos wäre, Alarme durch Rufen zu verbreiten. Wenn ein Wachposten den Alarm auslösen will, muss eine Wache zur Pagode rennen und den Gong mit einem schweren Metallhammer schlagen.
Die Pagoden sind so gebaut, dass sie den Klang verstärken, wodurch der Alarm auch noch drei Kilometer entfernt gehört werden kann. Jeder andere Wachposten in Hörweite lässt ebenfalls seinen Gong erklingen, wodurch weitere Teile des Komplexes in Alarmbereitschaft versetzt werden. Die Wachposten wurden errichtet, um Güldenfelde vor nahenden Armeen und Drachen zu warnen.
Obwohl die Wachposten und Patrouillen eine ausgezeichnete Sicher- heitsmaßnahme darstellen, könnte eine kleine Gruppe von Eindringlingen die äußere Mauer erklimmen und den Komplex unbemerkt betreten, sofern sie Glück hätten und nicht von den Wachen bemerkt werden. G3. GABEN DER ERDMUTTER Das Erste, was Besucher in Güldenfelde sehen, wenn sie durch das Torhaus treten, ist eine 6 m hohe Holzstatue der Chauntea.
Sie ist als üppige, lächelnde Frau dargestellt, die ihre Hände in die Hüfte stemmt, inmitten eines Gartens aus goldenem Weizen. Sie ist ringförmig von einem Feld- weg umschlossen. Nördlich der Statue steht ein Stein- gebäude mit offener Front, über der ein Schild mit der Aufschrift „Gaben der Erdmutter" hängt. Besucher können hier Saatgut und Füllhörner kaufen.
Sevembra Steppen- laub (RN, weiblicher stämmiger Halbling, Druide), die vom Abt damit beauftragt wurde, den Laden zu beaufsichtigen, verkauft hier Saatgut höchster Güte und gibt außerdem häufig kostenlose Proben aus. Sie ist ein Mitglied der Smaragdenklave. G4. ÜETREIDESPEICHER In diesen gemörtelten Steintürmen wird Getreide gelagert. G5. VIEHWEIDEN Am Außenrand der Stadt befinden