und man erwarten könnte, dass Kobolde die Schwingen als Segen von Tiamat deuten, verabscheuen gewöhnliche Kobolde Urds und kommen nicht gut mit ihnen aus. Fragmente von Koboldlegenden sprechen von Kuraulyek, einem geflügelten halbgöttlichen Diener Kurtulmaks, der seinen Meister auf irgendeine Art verriet. Kobolde sehen Urds als Kuraulyeks Lieblinge und projizieren ihre Verachtung für den Verräter auf ihre ge- flügelten Verwandten.
~ 1'..\PITrL l I MO'-ISl F.Rll'ISSE1' 52 J'\ KOBOLDNAMEN W20 Name W20 Name 1 Arix 71 Molo 2 Eks 72 Ohsoss 3 Ett 73 Rotom 4 Galax 74 Sagin 5 Garu 15 Sik 6 Hagnar 16 Sniv 7 Hox 77 Taklak 8 Ir tos 78 Tes 9 Kashak 79 Urak 70 Meepo 20 Varn KÖRPERLICHE MERKMALE Koholdc sind deutlich ve.rschicden in der Farbe und dem Mus- ter ihrer Schuppen. Auch wenn ein Mensch Probleme damit haben könnte, zwei ähnlich aussehende Kobolde zu unter- scheiden, erkennen die Echsenwesen einander mühelos.
Die meisten Kobolde, die einem Stamm angehören, besitzen eine ähnliche Farbe. Beispielsweise könnten die Mitglieder des Kupferzahn-Stammes vor allem grau mit weißen S treifen sein. z ,,.,ei Stämme, die sich verbinden, werden sich irgendwann solange untereinander gepaart haben, dass ein völlig neues Aussehen entsteht. Gelegentlich we rden aber auch Exoten geboren, die das Erscheinungsbild eines der ursprünglichen Stämme aufweisen.
Verwende die Tabelle zur Schuppenfarbe, um das überwie- gende Aussehen der Kobolde eines Stammes zu fällig zu be- stimmen. Wenn der Wurf ein Muster ergibt, kannst du anhand der Tabelle „Schuppenmuster" festlegen, wie sich die Farben kombinieren.
SCHUPPENFARBE VON KOBOLDEN WlOO 07- 05 06-7 0 Schuppenfarbe Schwarz Blau 71-25 Braun 26- 30 Grau 31-35 Grün 36-40 Orange 41-55 Orangebraun 56- 60 Rot 61- 75 Rotbraun 76- 85 Hellbraun 86- 90 Weiß 91- 00 Gemustert (zweimal würfeln, doppelte Ergebnisse und Ergebnisse über 91 ignorieren) SCHUPPENMUSTER VON KOBOLDEN W20 7- 4 5- 8 9-12 73-16 17-20 Schuppenmuster Meliert Netzartig Schattiert Getupft Gestreift IP• TAKTIKEN Weil sie körperlich schwach sind, wissen Kobolde, dass sie CJber7.ahl und Gerissenheit 11utzen müssen, um mächtige Geg- ner zu L,e?.wingen.
Neben der Eigenschi,rt Rudeltaktik, die im Mons/Pr Manual (Monsterhandbucl1) hesehriellen ist, verwenden sie Fallen, l li11terhalte, das Gelände, verbündete Monster und andere Vorteile. <.lie sie aus ihrer Umgebung ziehen können. Im Endeffekt ist es Kobolden nur möglich zu gewinnen, wenn sie nicht fair kämp[en. Die kleinen Echscnwese11 a rbeiten zusammen. um schwie- rige Aufgaben zu bewältigen, die ihnen allein unmöglich wärnn. Sie graben aufwendige Tunnelsysteme.
die es ihnen erlaube11, Gegner abzuwehren und zu vertreiben, die deutlich größer sind a ls sie. Ohne viel verbale Kommunikation weiß jeder Kobold, was er im Kampf zu tun hat, um de11 Sieg zu erringen. Die Kooperationsfähigkeit der Kreat11re11 ist bemer- kenswert, besonders verglichen mit dem Verhallen a11de rer kleiner Humanoider wie Goblins. die oft untereinander in Streit geraten uncl nur an einem Strang ziehen, wenn sie von ei11em starken Anführer bedroht werden.
Kobolde vermeiden größere Kämpfe und nutzen lieber Üher- falltakliken mit ldcincren Gruppen von Kriegern. Wenn sie Zeit hab""• bereiten sie das Schlacht [eld mit Schlupflöchern vor, in denen sie sich verstecken können, und mit einfachen Grubenfallen, dito' ihre Gegner behindern. Zu den üblichi>n Taktiken von Kobolden gehören folgende: Lichtquellen löschen, damit die Kobolde ihre Dunkelsicht voll ausnutzen können.
Ei11en Verteidiger in einem Rau,n zurücklassen, um Ein- dringlinge in eine Falle oder einen l linterhalt zu locken. Ort ist der Köder ein kranker oder schwacher Kobold, der an- sonsten nid,ts wm Überleben des Stam,nes beitragen kann. Übcrfallartig a11grei[en, wobei sie zwischen 11inzelnen At- tacken flüchten. um bessere oder sichere Positionen 1.u er- reichen.
Meist ist i>_<; ihr Ziel, die Gegner an.tuloeken und in eine größere Gefahr lauh:m zu Jassen, was besonders erfektiv sein kann, wenn die Eindringli nge gerade ein Lager a11r- schlagen. verwundet sincl oder ,mderweitig mit Problemen w kämpfen haben (sie beispielsweise klettern oder schwim- men müssen). Gift verwenden, für gewöhnlich solches von Ungeziefer wie Tausendfüßlern und Spinnen.
Sie kii11nten das Gift extra- hieren und an[ ihre Waffen streichen oder eine Truhe oder einen Tontopr mil dem Ungeziefer als falsd1e n Schatz an einem offensichtlichen Ort platzieren. damit Eindringlinge den Behälter öffnen 1111d so den Schwarm fre ilassen. ln einem Kampf mit viel1111 Kobolde n (zehn oder mehr) solltest du ihre Angriffe übe r die Runde verteilen, anstatt sie alle mit der gleichen Initiative agieren zu lassen. Das gihl den Kobolden mehr Gelegenheiten, au f das zu reagieren.
was ihre Feinde tun; gleichzeitig erschwert es den Spielern. die J\ngriffe ihrer Charaktere zu koordinieren, weil nicht alle Kobolde auf einmal handeln. SCHÄTZE Weil sie unter der Erde leben, haben Kobolde Zugriff auf viele natürliche Schätze wie Metallerze und unpolierte lidel- steine. Sie besitzen die grundlegen<.len Fähigkeiten, Metall aus Er7. 7.u gewinnen und unbearbeitete Edelsteine zu polieren.
Auch wenn sie keine eigenen Mü nzf'11 prägen, findet man ofl Klumpt>n aus lfohmelall in ihren Horten. Uie kleinen Echscn- wcscn nutzen siP, um zu handeln,
mit viel1111 Kobolde n (zehn oder mehr) solltest du ihre Angriffe übe r die Runde verteilen, anstatt sie alle mit der gleichen Initiative agieren zu lassen. Das gihl den Kobolden mehr Gelegenheiten, au f das zu reagieren. was ihre Feinde tun; gleichzeitig erschwert es den Spielern. die J\ngriffe ihrer Charaktere zu koordinieren, weil nicht alle Kobolde auf einmal handeln.
SCHÄTZE Weil sie unter der Erde leben, haben Kobolde Zugriff auf viele natürliche Schätze wie Metallerze und unpolierte lidel- steine. Sie besitzen die grundlegen<.len Fähigkeiten, Metall aus Er7. 7.u gewinnen und unbearbeitete Edelsteine zu polieren. Auch wenn sie keine eigenen Mü nzf'11 prägen, findet man ofl Klumpt>n aus lfohmelall in ihren Horten. Uie kleinen Echscn- wcscn nutzen siP, um zu handeln, zu bestechen oder Dinge herzustcl len. Kobolde sind geschickte I li,ndwerker.
Daher verfiigen die meisten Stämme über bemerkenswert viele Schätze in Form von einfachem Sd11nuck. etwa Armrei[e, Ringe und Hals- ketten, sowie anderen Gegenständen, die klein sind oder aus kleinen Teilen hergestellt werden. Diese Zierobjekte sind stets so gefertigt, dass sie keinen Liirm verursachen, wenn sich der Träger bewegt, um den Kobolden das Schleichen nicht zu erschweren.
Auch wenn rl1~r Schmuck, den sie herstellen, keinen rt1nk- tionalcn Zweck hat, schätzen Kobolde ilrn sehr vielleichl ;ils Echo der Neigung von Drachen, Wcrlsach1111 7.U horten. Weil die Schiitzc des S tammes am Körper gctra~1111 werden, kön- nen die Kobolde schnell umziehen. ohne Kisle11 oder Kessel voller Goldklumpen und Juwelen schleppen zu müssen. Oft bieten sie diese Gegenstände mächtigeren Krca1 uren als Be- stechung a n, ode r einem Drachen :-ils religiöse Opfergabe.
VERBÜNDETE, SCHERGEN UND HAUSTIERE Aufgrund ihrer geringen körperliche n Stärke und ihrf'r gerin- gen Größe sind Kobolde selten in der Lage, andere Kreaturen zu unterwerfen. daher haben sie keine Schergeri. Auch wenn sich die Gelegenheit ergibt, ziehen die kleinen Echscnwcscn es vor, intelligente Kreature n nic.ht zu versklaven oder anzu- werbe n. Sie befürchten stets. dass diese sich g"gen sie wen- den kii11nlen.
Allt>rdings sind Kobolde gut darin, kleinere Tiere zu fangen und zu zähmen, besonders Rallen, Schreckens ratlen und Rep- tilien wie Eirled1sen, die sich besonders in Höhlen und unter- irdischen Umgebungen wohlfühlcn. Die Kreaturen werden entweder eingcpfen:hl und mit Essensresten gefüttert oder man erlaubt ihnen, sich frei zu bewegen und I n,;ekten oder andere Leckerbissen zu j;igen, die für d ie Kobolde uninteres- sant sind.
So wie Hühne r in menschlichen Siedlungen helfen diese Tiere den Kobolden bei der Bekämpfung von Ungeziefer und dienen gelegentlich als Nalin111gsqucllc. R icsenrallen und ähnlich große F.,ideehscn werden auch als Pack- und Wachtiere vcrwcndel. Einige Slärnme bilden Riesenwiesel aus, die man zum Rei- ten oder Schulz einsetzt und vor allr.m wegen ihrer Geschwin- digkeit, ihrer scl1;1rfen Sinne und de r Fähigkeit schätzt, durch koboldgroßc Tunnel zu passen.
Andere Stämme nutzen Rie- senfl.edermäusc für die gle ichen Zwecke. Allerd ings benötigen die Fledermäuse viel Bewegungsfreiheit und sind deshalb nur in Horten anzutreffen, die große Höhlen besitzen oder Zugang zur Oberfläche haben. Besonders vorsichtig und ängstlich sind Kobolde im Um- gang mit Bären. da diese o[L in Höhlen leben und mauchmal in die äußeren Bereiche eines I lortes wandern, vor alli>.m kurz vor r1„m Winterschlaf.
Kobolde geraten meist in Panik, wenn sie einen Biiren als Tiergefährten einer anderen Kreatur sehen. Diese Abneigung gilt auch für Eulenbären und andere bärenartige Kre;11uren. KOBOLDHORTE Der l lort eines Koboldsta111mes ist für gewöhnlich ein Irr- garten aus kleinen Durchgängen, die sic.b manchm al ühP-r Hundert11 von Metern erstrecken und oft mit Fallen geschützt sind. Sie hesit1,en viele Abzweigungen, plötzliche Sackgassen, Tunnel, die sich über-oder unterei11~nder kreuzen.
vcrborgen11 Gänge und andere Merkmale. die es Außenstehenden schwie- rig machen. sich im Hort zurechtzufinden. Kreaturen, die griißer als Kobolde sind, 111iissen die Gänge hockend oder kriechend durchqueren. Allein dieser Umstand ge11iigl meist schon, um feindselige Humanoidc (wie Orks oder I lobgoblins) davon abzuhalten, ins Gebiet der Kobolde vorzudringen. Abenteurer, die eine l<oboldplagc zu beenden versuchen, bemerken oft zu spät. dilss die niedrigen Tunnel zu eng sind, um sich umzudrehen.
Dies zwingt sie, in einer Reihe ~ J\P T l 1 10:\~T \ i'<';l', ~'7 ==~-=====~ ä~ weiterzukriechen und nur den Vordersten und den Hintersten kämpfen zu lassen. Der Aufbau eines Kobold-Hortes ändert sich im Laufe der Zeit. Die Bewohner lassen Tunnel und Höhlen regelmäßig ein- stürzen und versiegeln sie, wenn sie neue graben. Somit wer- den alle Informationen. die man über den Aufbau des Hortes besitzt. mit der Zeit immer ungenauer. Kobolde spicken ihre Horte mit Fallen.
Dabei nutzen sie ihre Gabe zum Tunnelbau und ihre Fähigkeit, gefundene Gegen- stände für neue Zwecke umzugestalten. Auch wenn diese Fallen oft viel tödlicher sind als die Kobolde selbst, fühlen sich die Echsenwesen durch die Apparaturen in ihrem Zuhause nicht bedroht, so wie sich ein Mensch nicht vor seinem loyalen Wachhund fürchtet. Die häufigsten Fallen in einem Hort sind Einsturzfallen, welche die Kobolde aufstellen,