nähern: Die Torwächter halten die Charaktere an und fragen nach ihrem Begehr, lassen sie aber in die Stadt, sofern die Charaktere sich nicht feindselig zeigen. Fragt ein Charakter nach Fürst Bakaris oder einem anderen Vertreter der Flüchtlinge aus Vogler, weisen ihm die Wachen den Weg zur Burg Kalaman. Die Wachen erinnern sich daran, dass ihr Hauptmann vor einiger Zeit einen Mann, auf den Bakaris' Beschreibung passt, zur Burg geführt hat.
Burg Kalaman ist ein hoch aufragendes Gebäude und auch ohne Wegbeschreibung leicht zu finden. Die Wachen können die Charaktere auch zu jedem anderen Ort aus dem Abschnitt „Kalaman: Orte" leiten. BURG KALAMAN Lies Folgendes vor, sobald die Charaktere und Darrett bei der Burg Kalaman ankommen: Selbst wenn die imposante Burg Kalaman nicht auf dreißig Meter hohen Klippen stünde, würde sie dennoch jedes andere Bauwerk der Stadt in den Schatten stellen.
Der Weg zu ihr führt die Klippen hinauf und wird von riesigen Statuen überragt, die jenen entsprechen, die die Stadtmauern säumen. Am Ende des Wegs stehen Wachen vor einem offenen Tor. Die Wachen an der Burg Kalaman fordern die Charaktere auf, ihr Begehr zu nennen. Erklären die Charaktere, dass sie Vertreter der Einwohner Voglers sind, führt sie eine Wache über einen Hof zu einem Ratssaal, wo Fürst Bakaris mit dem Stadtrat spricht.
BEGEGNUNG MIT BAKARIS Lies folgenden Text vor, wenn die Charaktere sich auf den Weg zum Ratssaal machen: Als ihr den gepflasterten Innenhof von Burg Kalaman überquert, fängt euch eine vertraute Gestalt mit einem arroganten Lächeln ab: Bakaris der Jüngere. „Mein Vater hat die Sache gut im Griff. Wir werden Euch und den Rest des Fischvolks sicher bald holen lassen, sobald wir herausgefunden haben, was das Beste für euch ist." Bakaris der Jüngere hält die Gruppe auf.
Er besteht darauf, dass die Charaktere die Audienz seines Vaters bei den Anführern von Kalaman nicht stören. Etabliere Bakaris denJüngeren nicht nur als Quälgeist, sondern auch als Bedrohung für Menschen in Not. Ihm und seinem Vater ist der eigene Ehrgeiz wichtiger als die Nöte der Bewohner von Vogler - eine Tendenz, die sich im Rest des Abenteuers fortsetzen wird.
Durch Rollenspiel oder einen bestandenen SG-10-Charismawurf (Überzeugen) kann ein Charakter Bakaris den Jüngeren dazu bewegen, beiseitezutreten. Alternativ kann ein Charakter auch die Wache, die sie alle begleitet, durch einen bestandenen SG-14-Charismawurf (Überzeugen) dazu bringen, Bakaris zu ignorieren. Im Anschluss murmelt Bakaris noch ein paar Beleidigungen und schleicht sich von dannen.
RATSVERSAMMLUNG Als die Gruppe vor dem Ratssaal ankommt, eskortiert die Wache die Charaktere hinein und erklärt, wer sie sind. Lies danach folgenden Text vor: Acht ernst dreinblickende Personen sitzen um einen breiten Tisch inmitten einer weitläufigen Halle. Am Kopf des Tischs steht ein großer Mann mit geflochtenem blondem Haar und einer blau-goldenen Samtweste auf, um Euch zu begrüßen. ,,Willkommen, Gäste. Ich bin Gouverneur Calof Miat.
Euer Anführer hat uns über die Lage in Vogler, seine mutige Verteidigung und seinen Eifer in Kenntnis gesetzt, diese Eindringlinge zurückzuschlagen." Während Miat dies sagt, nickt er einem Mann in seiner Nähe zu: Fürst Bakaris, der die Charaktere wegen der Unterbrechung wütend anstarrt. „Verratet uns etwas", fährt der Gouverneur fort.
,,Bereiten sich Eure Leute noch immer auf die Schlacht vor?" Neben Fürst Bakaris und Gouverneur Miat nehmen an dem Treffen auch die Gildenanführer sowie Marschall Vendri teil (alle im Abschnitt „Ortslexikon: Kalaman" näher beschrieben). Aus den Worten des Gouverneurs und der Miene von Fürst Bakaris wird allzu deutlich, dass Letzterer versucht, seine eigenen Pläne voranzutreiben. Fürst Bakaris hat dem Rat erzählt, die Dorfbewohner würden zu den Waffen greifen, um ihre Heimat zurückzuerobern.
Die Charaktere wissen jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Bürgermeisterin Rabe konzentriert sich ganz darauf, die Dorfbewohner in den kommenden Tagen mit Nahrung zu versorgen und FÜRST BAKAR1s U T H Es T IO E. ihnen Sicherheit und Beistand zu verschaffen. Und die Charaktere sind sich sicher, dass die Flüchtlinge Fürst Bakaris nicht zu ihrem Anführer ernannt haben.
FÜRST BAKARIS UTH ESTIDE Fürst Bakaris Uth Estide (neutral böse, menschlicher Adeliger) ist ein arroganter Mann mit einem niederen solamnischen Adelstitel. In früheren Tagen war seine Familie für ihren Reichtum und Generationen der Mitgliedschaft bei den Rittern von Solamnia bekannt. Obwohl Fürst Bakaris über beträchtlichen Wohlstand verfügt, hat er sein ganzes Leben lang von Geschichten über Ehre und große Taten gezehrt, die jedoch nie seine eigenen waren.
Nun sieht Fürst Bakaris die Lage in Kalaman als seine Chance, Ruhm für sich selbst zu erlangen. Im Herzen ist er geradezu lächerlich feige, voller Prahlerei und aufgeblasener Worte. Er hat weder das Rückgrat, um Gegenwind standzuhalten, noch die Erfahrung, um jemanden zu führen.
Persönlichkeitsmerkmal: ,,Ich wurde für Großes geboren und nehme mir, was mir zusteht." Ideal: ,,Wer meine Brillanz und meinen Wert erkennt, ist klug genug, um von mir Beachtung zu erfahren." Bindung: ,,Meine Taten werden das großartigste Kapitel in der Legende der Familie Estide sein." Makel: ,,Mein Blut
von Solamnia bekannt. Obwohl Fürst Bakaris über beträchtlichen Wohlstand verfügt, hat er sein ganzes Leben lang von Geschichten über Ehre und große Taten gezehrt, die jedoch nie seine eigenen waren. Nun sieht Fürst Bakaris die Lage in Kalaman als seine Chance, Ruhm für sich selbst zu erlangen. Im Herzen ist er geradezu lächerlich feige, voller Prahlerei und aufgeblasener Worte. Er hat weder das Rückgrat, um Gegenwind standzuhalten, noch die Erfahrung, um jemanden zu führen.
Persönlichkeitsmerkmal: ,,Ich wurde für Großes geboren und nehme mir, was mir zusteht." Ideal: ,,Wer meine Brillanz und meinen Wert erkennt, ist klug genug, um von mir Beachtung zu erfahren." Bindung: ,,Meine Taten werden das großartigste Kapitel in der Legende der Familie Estide sein." Makel: ,,Mein Blut macht mich zu einem Anführer. Wenn Gemeine das können, wie schwer kann es sein?" KAPITEL 4 1 SCHATTEN DES KRIEGS (' ..
81 / 1:: 1 ;I VOGLER ZURÜCKEROBERN Während des Gesprächs mit Kalamans Anführern fragen die Charaktere vielleicht nach der Rückeroberung Voglers. Fürst Bakaris ist begierig, es zu versuchen, wohingegen Darrett die Sicherheit der Dorfbewohner wichtiger ist. Der Stadtrat ist vorerst mehr daran interessiert, Informationen über den Feind zu erhalten, anstatt sich Hals über Kopf in die Schlacht zu stürzen. Nötigenfalls kannst du mit Darrett den Wunsch der Charaktere nach sofortiger Rache abmildern.
DIE LAGE KLÄREN Es obliegt den Charakteren, Bakaris' Fehlinformationen richtigzustellen. Kalamans Rat hört sich an, was die Charaktere sagen, und stellt bohrende Fragen, bis die Wahrheit über das Geschehen in Vogler ans Licht kommt. Während die Charaktere reden, widerspricht Fürst Bakaris ihnen und versucht, seine erfundene Stellung als Anführer des Dorfs zu stärken: Er habe angeblich Anerkennung verdient, weil er sich der Roten Drachenarmee so tapfer entgegenstellte.
Durch Rollenspiel oder einen bestandenen SG-14-Charismawurf (Einschüchtern) kann ein Charakter Fürst Bakaris zum Schweigen bringen. Nachdem die Charaktere die derzeitige Lage der Geflüch- teten aus Vogler erläutert haben, lies Folgendes vor: Gouverneur Miat runzelt die Stirn. ,,Das sind alles schlechte Neuigkeiten.
Mein Mitgefühl gilt Euren Freunden und Ange- hörigen, doch ich hoffe, Ihr könnt verstehen, dass wir etwas zurückhaltend dabei sind, sie alle durch die Tore unserer Stadt willkommen zu heißen. Dies sind keine gewöhnlichen Zeiten. Marschall?" Der Gouverneur deutet auf eine ernst wirkende Frau in einer Rüstung, die mit dem Blau und Gold Kalamans verziert ist. Sie nickt und setzt an: ,,Ich bin Marschall Vendri, Befehlshaberin der Streitkräfte von Kalaman.
Ich fürchte, Eure Lage ist alles andere als einzigartig." KALAMANS SORGEN Marschall Vendri erläutert nun, dass Vogler nicht die einzige Gemeinde in der Region ist, die in Gefahr schwebt. Sie teilt Folgendes mit: In den letzten Wochen wurden kleine Dörfer und Bauern- höfe südlich und östlich von Kalaman niedergebrannt. Vogler ist die größte angegriffene Gemeinde und die einzige mit vielen Überlebenden.
Erfahrene Patrouillen gepanzerter Kalaman-Soldaten wurden niedergemacht aufgefunden, in einigen Fällen mit seltsamen Krallenspuren an den Rüstungen. Fürst Bakaris und die Charaktere haben Kalaman die bisher klarsten Informationen über den Feind geliefert. Marschall Vendri weiß nichts über Drakonier, die Drachen- königin oder die Drachenarmee.
Sie hat beträchtliche Erfahrung, aber nur im Kampf gegen Räuber aus Estwilde und Oger aus dem Taman Busuk.Jeder hier hat Gerüchte über einen Krieg in der östlichen Nation Khur gehört, doch bislang hielt man Kämpfe in einer derart weit entfernten Nation nicht für relevant. 82 ◊ KAPITEL 4 1 SCHATTEN DES KRIEGS Marschall Vendri ist gespannt darauf, alles zu hören, was die Charaktere über den Feind wissen.
Sie ist noch beeindruckter, wenn die Charaktere greifbare Beweise für Drakonier oder Drachenarmee-Soldaten besitzen. Sobald die Charaktere sich den Bericht von Marschall Vendri angehört haben, bittet der Gouverneur die Charaktere und Darrett, nach draußen zu gehen, während der Rat bespricht, was er soeben erfahren hat. Fürst Bakaris wird nicht gebeten, zu gehen. EINE ENTSCHEIDUNG ABWARTEN Darrett und die Charaktere werden in die Halle außerhalb des Ratssaals geführt.
Nutze diese Gelegenheit, um Darrett erneut betonen zu lassen, wie wichtig es für die Leute aus Vogler ist, Kalamans Unterstützung und Schutz zu bekommen. Ein Charakter, der an der Tür der Ratssaals lauscht und einen SG-14-Weisheitswurf (Wahrnehmung) besteht, hört, wie Marschall Vendri Fürst Bakaris mehrfach verdrossen unterbricht. KALAMANS ENTSCHEIDUNG Nach einer halben Stunde wird das Ratstreffen vertagt.
Lies den folgenden Text vor: Die Türen des Saals öffnen sich und der Großteil der Ratsmitglieder geht ohne einen Blick an euch vorbei. Marschall Vendri winkt euch jedoch durch die Tür herein, wo Gouverneur Miat und Fürst Bakaris immer noch am Tisch sitzen. Sobald die Charaktere den Ratssaal betreten haben, bittet der Gouverneur sie, Platz zu nehmen.
Nachdem sie sich niedergelassen haben, lies den folgenden Text vor: In entschiedenem Ton sagt Gouverneur Miat: ,,Die Bürger von Kalaman sind bereit, Euren Leuten Folgendes anzubieten: Obdach in den Vierteln außerhalb der Stadtmauern, den Schutz unserer Soldaten und - solange wir sie entbehren können - Nahrung von unseren Tischen." Er faltet die Hände und richtet den