Hackblock vielleicht nur ein einfaches Stück Holz oder ein flacher Stein auf einem eilig aufgeschütteten Haufen aus Erde. In einer festen Garnison befindet sich der Block oft in der Nähe des Hauptquartiers auf einer geweihten Plattform. Neben dem Block steht immer ein Gerüst mit verschiedenen Waffen, welche die Götter der Goblinoiden symbolisieren und entsprechend ihres jeweiligen Rangs platziert sind. Maglubiyets Henkersaxt nimmt immer den höchsten Platz ein.
Darunter kommen Nomog-Geayas Schwert und Beil, Bargrivyeks Flegel mit weißem Kopf und zuletzt, oft am Boden liegend, die rote und gelbe Peitsche von Khurgorbaeyag. Auffällig ist, dass die Sym- bole der Grottenschrat-Götter in dieser Auflistung fehlen. Statt- dessen hängen mehrere Köpfe mit entfernten Lidern und offe- nen Mündern in Knäueln um den Block oder sind auf Stangen aufgespießt.
Diese ehren die Götter der Grottcnschrate, Hrug- gek und Grankhul, und unterstreichen ihre außenstehende, aber untergeordnete Position in Maglubiyets Herrschaft. KOBOLDE: KLEINE DRACHEN Kobolde werdt:,n oft als feige, närrisch und sd,wach abgetan, doch tatsächlich besitzen die kleinen Echsenwt:sen eine starke so1:iale Struktur, di11 Wert auf Hingabe zum Stamm legt, sie hahe11 geschickte 1Jänd11 und arbeiten hervorragcn<l zusam- men, um ihre körperlichen B11sc:hr~nkungen zu auszuglt:,iche n.
In einer Kobold-Utopie der Welt kii11ntt:n die kleinen Wesen in Ruhe ihre Tunnel graben und die nächste Generation groß- ziehen, während sie die Magie suchen. die ihren t:ingekcrker- ten Gott zu befr11it:,n vt:!rmag (siehe den Kasten „Kurtulmak: Gott der Kobolde"). 1 n Wirklichkeit werden Kohoklt:! oft von größeren Kreaturen schikaniert und versklavt - und st:lbst in Ruhe gelassen, leben sie in ständiger Angst vor Invasion und Unter<lriickung.
Auch wenn sie t:,in7,t:ln furchtsam sind und KonOikte mt:iden, sind Koboklt: gefährlich, wenn sie in dit:, Ecke gedrängt werden, brutal ht'!im Vt:,rtt:idigen ihrer Eier und berüchtigt dafür, gefährliche improvisi11rtt: Fallen zu bauen, um ihre Behausungen zu schützen. M EISTERLICHE Tu N N ELBAU ER Kobolde sind von Natur aus geschickt darin, Tunnel zu bauen. i\hnlich wie Zwerge scheinen sif' t!in fast instinktives Ces1,ür dafür zu habt:,n, welche Abschniue der Stt:ine und der Erd!:!
tra- gend sind oder 11icht, ob sie sicher ausgehoben werden könne n und ob sie wahrschein I ich Mineralien entlrn lten oder Zugang zu Wasser ermöglichen. Diese Fähigkeit erlaubt t:s ihnen. sichere Behausunge11 an Orten zu erschaffen, an denen sich andere Kreaturen unwnhl fühlen würden.
Kobolde nutzen ihre Größe und t:rbauen Tunnel mil geringem Durchmesser, durch die sie leicht schlüpfen können, die aber größt'!re Kreaturen zwingen, sich zu bücken oder zu kried,en, An Orten, an denen sich Tunnel in Schluchten öffnen, könnten Kobolde diese mit einer Seilbrücke oder t:,iner anderen wack- ligen Konstruktion überwinden, die unter dem Gewicht von Kreaturen, die schwert:r als die kleinen Eehsenwesen sind, ws.:immcnbrechen.
Gt:lt:gentlich verläuft der Weg durch einen Koboldhort an einem Sims entlang, der an eine lit:fe Höhle oder ei11e Erdspalte grenzt. In solchen Fällen errichten Kobolde ein Gt:!liinder. das sie vor Stürzt:!!• ,;chützt. aber so klein ist, dass es zu einer Stolpergefahr für größere Kreaturen wird. Vt:!rtrt:ter anderer humanoider Völker haben selten eint: gute Meinung über Kobolde. aber siP. geben zu. dass die klei11en Echsen mit dnfachen Mitteln respektable Tunnelsysteme errichten.
Wird eine Gruppe Kobolde von mächtigeren Krn11- turcn versklavt, setzt man sie normalerweise dazu ein, diP. Wohnbereiche ihrer Meister zu vergrößern und wichtige Bc>- reichc des J-IortP.~ mit Fallen und anderen Verteidigungsmaß. nahmen zu schützen. Einige menschliche Siedlungen werben Kobolde an, damit sie Kanalisationstunnel graben. Bezahlt werden sit: mit Nah- n111g und Werkzeugen, auf die sie sonst keinen Zugriff hätten. Werden sie gut behandelt und in Ruhe gelassen, arbeiten die Kobolde Heißig.
Sie bauen ein Netzwerk von Tunnel11 untt:r den S t raßt:,n und verbinden dit'!St:! mit einem nahen f1it:ßt:nden Gewässer. Das kann die Sanitärversorgung einer Stadtdeut- lich vcrhesse.rn. Wenn die Kobolde ein Gebiet mögen und die Menschen sie anständig behandeln, errichten sie vicllcichl eine Behausung und lassen sich dauerhaft nieder, während sie die Kanalisation dt'!r wachsenden S tadt ausbHuen und instand halten.
Diese sogcnnnnle11 Stadtkobolde lebe11 unter der Erde, kommen bei Nacht aber ma11chmal an die OberOiiche. Unge- fähr e in Viertel oller Städte und Siedlungen der Welt hat Ko- holdgemeinschaftcn. die wortwörtlich unter ihnen kben. Aber die Koboldt: sind so geschickt darin, sich zu verbergen, da:,s die Oherf1ächenbewohner der Region selten von ihnen wissen. Weil die Kobolde darauf achten, jedem aus dem Weg zu gehen. der gefährlicht:,r ist als sie.
weil sit: auch ihr Essen unterirdisch anbauen und lieber bt:!i Nacht umh,-,rschleid1t:,n, können Wochen ndt:r Monate vcrgel1t:,n. in denen sie unbe- merkt in einer Region lt:bt:n, und Jahre zwischen tatsächlichen Sichtungen, FÄHIGE S CHROTTSAMMLER Kobolde hoben ei11e besonderes Gespür dafür, kaputte. vcr- lP.gte, fortgeworfene oder übrig gebliebene Gegenstände zu be- merken, die noch einen Nutzen für sie haben.
Dabei ziehen sie es vor, Gegt:nständc zu sammeln, die eindeutig verlore11 oder fortgeworfen wurden, um ki,ine Aufmerksamkeit zu crrei:ien. Gleichzeitig scheuen sie nicht unbedingt davor zurück, sich etwas zu nehmen, das anderen
geschickt darin, sich zu verbergen, da:,s die Oherf1ächenbewohner der Region selten von ihnen wissen. Weil die Kobolde darauf achten, jedem aus dem Weg zu gehen. der gefährlicht:,r ist als sie. weil sit: auch ihr Essen unterirdisch anbauen und lieber bt:!i Nacht umh,-,rschleid1t:,n, können Wochen ndt:r Monate vcrgel1t:,n. in denen sie unbe- merkt in einer Region lt:bt:n, und Jahre zwischen tatsächlichen Sichtungen, FÄHIGE S CHROTTSAMMLER Kobolde hoben ei11e besonderes Gespür dafür, kaputte.
vcr- lP.gte, fortgeworfene oder übrig gebliebene Gegenstände zu be- merken, die noch einen Nutzen für sie haben. Dabei ziehen sie es vor, Gegt:nständc zu sammeln, die eindeutig verlore11 oder fortgeworfen wurden, um ki,ine Aufmerksamkeit zu crrei:ien. Gleichzeitig scheuen sie nicht unbedingt davor zurück, sich etwas zu nehmen, das anderen Krt:,alllren gehört. weil solche Oingc wahrscheinlich in bcsscrP.rn Zustand und somit nütz- licher oder wcrlvolkr sind.
Wenn sie nuf Gege.nstiindc aus sind, dit: man nicht e infach im Vorbeilaufen cinsltckt:n kann. versuchen Kobolde, unent- deckt zu bleiben und dfä1 Besitzern keinen Grund zu gt:!ben, ihnen wt:hzutun. Beispielsweise könnte eine Gruppe Stadt- kobolde bei Nacht in das Haus eines Schuslt:rs einbrcche11, um Hämmer, l,edcrstücke, Niigel und ande re nützliche Cci:ie.n- ständc zu stehlen. Laufen sie dabei Gefahr, c n1<1t:ckt zu wer- den. flüchten sie. und werden niemanden im Haus angreifen.
1 ndem sie fliehe 11, t:,he sie gesehen ndt:r identifiziert wt:,rden künnen, vermeiden sie Situationen, in denen S tadtbt:wohner Jagd auf Kobolde machen und dns Üherleben des Stammes ge- fiihrdt:!t ist. Zwar gibt es einige aggressive einzelne Kobolde oder sogar Stämme., abt:r insgesamt versuchen die Echsenwesen, kcin11 Vergeltungsangriffe von denjt:,nigt:n zu provMit:ren. die sie beste hlen. Es is t besser, vornid1t ig zu sein und iibt:rsehen zu werden, statt als gefährliche BP.drohung zu gehe n.
In bcstimmte11 Situationen könntt:,n Kobolde diese vorsich- tige Herangehensweise aufgeben. Erstt:ns haben sie e.inen grof3en Hass auf G11orne, und das treibt Stadtkobolde oft dazu, spe.zit:11 Läden und l läust:r dieses Volkes als Ziel zu wählen. Doch st:lbst dann üherwit:gt die Angst vor Vergeltu ng. sodass sit> die.
Gnome selten rlirekt angreifen, aber sie könnten ihnen in rlie Milch spucken, Teller so auf der Tisc:hkante platzieren, dass sie leicht heruntcrfalle.n, oder Nähnadeln (iber dem Bo- de n verstreuen. All diese kleinlichen, rachsücht igt:!n Taten sollen die G11ome erniedrigen, verwunden orler erzürnen. ober nicht so sehr, dass diese die Kobolde jagen und töten wollen.
Aufgrund der Abneigung der klt:int:n Echsen werden Gnome Siedlungen oft dt:n Rücken kchm n, d ie stark von diesen Quäl- geistern befalle n sind - und ebenso lassen sich Kobolde oft aus Gemeinschaften verlrt:iben. die eine große Gnomcnbevölke- rung aufweisen. Zweitens sind Koboldt: immer auf der Suche nach Magie, dit'! ht:lfen könnte, ihren eingekerkerten Gott Kurtulmak zu befreien. Für gewöhnlich wissen Kobolde 11icht, wie man einen Zauberstab verwendet, ein Zauberbuch oder alles.
was magischer ist als ein Trank, aber sie glauben, dass der Stnm- mcszauberer t:!S herausfinden kann. Wenn Kohnldt:! t:int: Ge- legenheit sehen, e ine Person u111 t:inen magischen Gegenstand zu erleichtern, geht:n sie das Risiko t:in, sich zu zeige11, weil die potenzielle Beule groß ist. ÜRACHENDIENER Kobolde glauben, dass sie von Tiamat aus dem lllut von Dra- chen erschaffen wurden - eine Ansicht, die von ihrem echscn- haftcn (sie würden sagen: .,drachischen") Aussehen 1111terstützt wird.
In jerle111 Koboldstamm wird die Legende ihrer f lt:rkunft von den Ältestt'!n ~n die SchlüpOinge weitergegeben, wnsjt:,- dem Individuum 1111d jt:der Generation t:,inen Grund gibt, S tolz 1111d Selbstachtung w empfinden. Zwar laufen Kobolde lieber wt:,g, anstatt zu kämpfen, leben gern von dem, was andere üb- rig lassen, und werden von größeren Humanoiden oft herum- geschubst. aber sie wissen, dass Größe in ihnen liegt, und sie sind stolz darauf, zu Blutsverwandten von Drachen auserkoren zu sein.
Kobolde dienen freiwillig chromatischen Drachen und verehren sie wie Halbgötter, mächtige Wesen göttlicher Ab- stammung. Das ist keine beiläufige Form der Anbetung und kein Lippenbekenntnis. Kobolde empfinden Ehrfurcht in der Präsenz von Drachen, als befänden sie sich in Anwesenheit eines tatsächlichen Ava- tars ihrer Gottheit. Kobolde befolgen jeden Befehl eines Dra- chen sofort, auch wenn er für sie gefährlich sein mag.
Obwohl die kleinen Echsenwesen Tiamat nicht direkt anbeten, erken- nen sie diese als Drachengöttin aller chromatischen Drachen an und als Gebieterin ihres Volksgottes Kurtulmak. ANWENDER ARKANER MAGIE Im Gegensatz zu einigen anderen humanoiden Kreaturen ha- ben Kobolde keine AngBt vor arkancr Magie. Sie sehen Magie als Teil ihrer Verbindung mit den Drachen und sind stolz, mit der Fähigkeit gesegnet zu sein, solche Macht nutzen z.u kön- nen.
Die Ausbildung junger Zauberer wird von den Ältesten KURTULMAK: GOTT DER KOBOLDE Der Gott der Kobolde war ein Vasall von Tiamat. Als der Gnomengott Garl Glittergold einen Schatz aus Tiamats Hort stahl, schickte sie Kurtulmak, ihn zurückzuholen. Gar\ lockte seinen Verfolger in eine labyrinthartige Höhle und ließ dann alle Ausgänge hinter sich einstürzen, wodurch Kurtulmak auf alle Ewigkeit gefangen wurde. Kurtulmak ist eine