geschickt darin, sich zu verbergen, da:,s die Oherf1ächenbewohner der Region selten von ihnen wissen. Weil die Kobolde darauf achten, jedem aus dem Weg zu gehen. der gefährlicht:,r ist als sie. weil sit: auch ihr Essen unterirdisch anbauen und lieber bt:!i Nacht umh,-,rschleid1t:,n, können Wochen ndt:r Monate vcrgel1t:,n. in denen sie unbe- merkt in einer Region lt:bt:n, und Jahre zwischen tatsächlichen Sichtungen, FÄHIGE S CHROTTSAMMLER Kobolde hoben ei11e besonderes Gespür dafür, kaputte.
vcr- lP.gte, fortgeworfene oder übrig gebliebene Gegenstände zu be- merken, die noch einen Nutzen für sie haben. Dabei ziehen sie es vor, Gegt:nständc zu sammeln, die eindeutig verlore11 oder fortgeworfen wurden, um ki,ine Aufmerksamkeit zu crrei:ien. Gleichzeitig scheuen sie nicht unbedingt davor zurück, sich etwas zu nehmen, das anderen Krt:,alllren gehört. weil solche Oingc wahrscheinlich in bcsscrP.rn Zustand und somit nütz- licher oder wcrlvolkr sind.
Wenn sie nuf Gege.nstiindc aus sind, dit: man nicht e infach im Vorbeilaufen cinsltckt:n kann. versuchen Kobolde, unent- deckt zu bleiben und dfä1 Besitzern keinen Grund zu gt:!ben, ihnen wt:hzutun. Beispielsweise könnte eine Gruppe Stadt- kobolde bei Nacht in das Haus eines Schuslt:rs einbrcche11, um Hämmer, l,edcrstücke, Niigel und ande re nützliche Cci:ie.n- ständc zu stehlen. Laufen sie dabei Gefahr, c n1<1t:ckt zu wer- den. flüchten sie. und werden niemanden im Haus angreifen.
1 ndem sie fliehe 11, t:,he sie gesehen ndt:r identifiziert wt:,rden künnen, vermeiden sie Situationen, in denen S tadtbt:wohner Jagd auf Kobolde machen und dns Üherleben des Stammes ge- fiihrdt:!t ist. Zwar gibt es einige aggressive einzelne Kobolde oder sogar Stämme., abt:r insgesamt versuchen die Echsenwesen, kcin11 Vergeltungsangriffe von denjt:,nigt:n zu provMit:ren. die sie beste hlen. Es is t besser, vornid1t ig zu sein und iibt:rsehen zu werden, statt als gefährliche BP.drohung zu gehe n.
In bcstimmte11 Situationen könntt:,n Kobolde diese vorsich- tige Herangehensweise aufgeben. Erstt:ns haben sie e.inen grof3en Hass auf G11orne, und das treibt Stadtkobolde oft dazu, spe.zit:11 Läden und l läust:r dieses Volkes als Ziel zu wählen. Doch st:lbst dann üherwit:gt die Angst vor Vergeltu ng. sodass sit> die.
Gnome selten rlirekt angreifen, aber sie könnten ihnen in rlie Milch spucken, Teller so auf der Tisc:hkante platzieren, dass sie leicht heruntcrfalle.n, oder Nähnadeln (iber dem Bo- de n verstreuen. All diese kleinlichen, rachsücht igt:!n Taten sollen die G11ome erniedrigen, verwunden orler erzürnen. ober nicht so sehr, dass diese die Kobolde jagen und töten wollen.
Aufgrund der Abneigung der klt:int:n Echsen werden Gnome Siedlungen oft dt:n Rücken kchm n, d ie stark von diesen Quäl- geistern befalle n sind - und ebenso lassen sich Kobolde oft aus Gemeinschaften verlrt:iben. die eine große Gnomcnbevölke- rung aufweisen. Zweitens sind Koboldt: immer auf der Suche nach Magie, dit'! ht:lfen könnte, ihren eingekerkerten Gott Kurtulmak zu befreien. Für gewöhnlich wissen Kobolde 11icht, wie man einen Zauberstab verwendet, ein Zauberbuch oder alles.
was magischer ist als ein Trank, aber sie glauben, dass der Stnm- mcszauberer t:!S herausfinden kann. Wenn Kohnldt:! t:int: Ge- legenheit sehen, e ine Person u111 t:inen magischen Gegenstand zu erleichtern, geht:n sie das Risiko t:in, sich zu zeige11, weil die potenzielle Beule groß ist. ÜRACHENDIENER Kobolde glauben, dass sie von Tiamat aus dem lllut von Dra- chen erschaffen wurden - eine Ansicht, die von ihrem echscn- haftcn (sie würden sagen: .,drachischen") Aussehen 1111terstützt wird.
In jerle111 Koboldstamm wird die Legende ihrer f lt:rkunft von den Ältestt'!n ~n die SchlüpOinge weitergegeben, wnsjt:,- dem Individuum 1111d jt:der Generation t:,inen Grund gibt, S tolz 1111d Selbstachtung w empfinden. Zwar laufen Kobolde lieber wt:,g, anstatt zu kämpfen, leben gern von dem, was andere üb- rig lassen, und werden von größeren Humanoiden oft herum- geschubst. aber sie wissen, dass Größe in ihnen liegt, und sie sind stolz darauf, zu Blutsverwandten von Drachen auserkoren zu sein.
Kobolde dienen freiwillig chromatischen Drachen und verehren sie wie Halbgötter, mächtige Wesen göttlicher Ab- stammung. Das ist keine beiläufige Form der Anbetung und kein Lippenbekenntnis. Kobolde empfinden Ehrfurcht in der Präsenz von Drachen, als befänden sie sich in Anwesenheit eines tatsächlichen Ava- tars ihrer Gottheit. Kobolde befolgen jeden Befehl eines Dra- chen sofort, auch wenn er für sie gefährlich sein mag.
Obwohl die kleinen Echsenwesen Tiamat nicht direkt anbeten, erken- nen sie diese als Drachengöttin aller chromatischen Drachen an und als Gebieterin ihres Volksgottes Kurtulmak. ANWENDER ARKANER MAGIE Im Gegensatz zu einigen anderen humanoiden Kreaturen ha- ben Kobolde keine AngBt vor arkancr Magie. Sie sehen Magie als Teil ihrer Verbindung mit den Drachen und sind stolz, mit der Fähigkeit gesegnet zu sein, solche Macht nutzen z.u kön- nen.
Die Ausbildung junger Zauberer wird von den Ältesten KURTULMAK: GOTT DER KOBOLDE Der Gott der Kobolde war ein Vasall von Tiamat. Als der Gnomengott Garl Glittergold einen Schatz aus Tiamats Hort stahl, schickte sie Kurtulmak, ihn zurückzuholen. Gar\ lockte seinen Verfolger in eine labyrinthartige Höhle und ließ dann alle Ausgänge hinter sich einstürzen, wodurch Kurtulmak auf alle Ewigkeit gefangen wurde. Kurtulmak ist eine
sie diese als Drachengöttin aller chromatischen Drachen an und als Gebieterin ihres Volksgottes Kurtulmak. ANWENDER ARKANER MAGIE Im Gegensatz zu einigen anderen humanoiden Kreaturen ha- ben Kobolde keine AngBt vor arkancr Magie. Sie sehen Magie als Teil ihrer Verbindung mit den Drachen und sind stolz, mit der Fähigkeit gesegnet zu sein, solche Macht nutzen z.u kön- nen. Die Ausbildung junger Zauberer wird von den Ältesten KURTULMAK: GOTT DER KOBOLDE Der Gott der Kobolde war ein Vasall von Tiamat.
Als der Gnomengott Garl Glittergold einen Schatz aus Tiamats Hort stahl, schickte sie Kurtulmak, ihn zurückzuholen. Gar\ lockte seinen Verfolger in eine labyrinthartige Höhle und ließ dann alle Ausgänge hinter sich einstürzen, wodurch Kurtulmak auf alle Ewigkeit gefangen wurde. Kurtulmak ist eine hasserfüllte Gottheit, die alles Leben außer Kobolden verabscheut. Einen besonderen Hass hegt er gegen Garl Glittergold, Gnome und Feenwesen, die gern Streiche spielen.
Die ersten Kobolde lehrte er, wie man Bergbau betreibt, Tunnel gräbt, sich versteckt und Hinter- halte legt. Er wird von seinen Gefühlen beherrscht und ist intelligent, aber nicht weise. Er ist arrogant und neigt zu Prahlerei, ist rachsüchtig, stets reizbar und verbringt viel Zeit damit, komplexe Rachepläne gegen jene zu ersinnen, die ihn nicht respektierten. ~ K \PITFI 1 ~IOi\STFR\\'ISSE\i 50 :y· übernommen und hat fast religiöse Bedeutung.
Die meisten Koboldzauberer beziehen ihre M.acht aus ihrer Drachenblut- linie und spezialisieren sich entweder auf Schadensmagie (die auch zum Bergbau verwendet werden kann), Veränderung (von Materialien und Verbündeten) oder Weissagung (um Rohmate- rialien zu finden und Gefahren für den Stamm vorauszusehen). Der Hauptgrund, aus dem Kobolde arkanc Magie nutzen und keine göttliche, ist Kurtulmaks Einkerkerung.
Diese macht es ihm fast unmöglich, Sterblichen Zauber zu gewäh- ren, ebenso wie seinen Dienern, seine Gunst zu empfangen. Da Kobolde nicht sehr robust sind und ein einziger Treffer einer menschlichen Waffe sie zu töten vermag, hat ihr Volk wenig Verwendung für Heilungsmagie. So gut wie alle ande- ren magischen Bedürfnisse des Stammes kann ein Zauberer erfüllen.
Koboldschamanen sind sehr selten: Priester von Kurtulmak sind - wenn sie sich zeigen - leicht an ihrer orange- farbenen Kleidung zu erkennen (meist nur eine grob in Form gerissene Schärpe oder ein Umhang), die mit dem Bildnis eines Gnomenschädels verziert ist. LEBEN UND ANSICHTEN Kobolde leben in einer Stammesgesellschaft, in der jeder Einzelne bestimmte Aufgaben übernimmt, die der Gemein- schaft dienen und sie schützen.
Die stärksten Kobolde werden als Jäger und Krieger ausgebildet, die schlauesten als Hand- werker und Strategen, die zähesten als Bergleute und Tier- bändiger und so weiter. Selbst ein einfältiger oder körperlich schwacher Kobold hat seine Rolle im Stamm, gleich ob er nur Pilze pflückt oder auf die Schlüpttinge aufpasst. Jeder weiß, dass sein Tun zum Überleben der Gemeinschaft beilrägt.
Ein Stamm bereitel sich immer auf die Möglichkeit vor, den Hort gegen Eindringlinge verteidigen zu müssen, wobei eventuelle Pläne stets die Kenntnis der besten Fluchtwege umfassen und festlegen, wer die Tunnel blockiert, um Verfolger aufzuhalten. Die Echsenwesen verspüren ein ähnliches Gefühl wie Zu- gehörigkeit oder Verwandtschaft zu anderen Mitgliedern des Stammes, sind aber selten liebevoll im Umgang miteinander.
Zwei Kobolde, die sich seit über einem Jahrzehnt kennen, könnten einander als Freunde oder Feinde betrachten, doch ist die Stärke dieser Empfindung viel schwächer als vergleichbare menschliche Gefühle. Da sie den Großteil ihrer Zeit mit Arbeit verbringen, haben feindliche Kobolde selten die Gelegenheit, Beleidigungen auszutauschen oder sich sogar zu prügeln. H>• Einen Partner wählen Kobokle vor allem unter praktischen Gcsichtspu11kten.
Ihr Mangel an cmotiona lr:11 llindungen be- deutet, dass sie ke in Konzept von Ehe oder permanenten Fami- lienbindungen habe n. Ihre Eier werden in einem gemeinsamen Stammesgehege abgelegt, und es wird gar nicht erst versucht, i111 Auge zu behalten, wer wessen Mutter ist. Diese Praktik und diP. gerneinschaftliehc Erzieh1111g tlt:r Schlüpflingc sorgen da- für. dass der Stamm wie eine Gruppe von Vettern und Basen miteinande r umgeht.
Weil sie Eier legen und diese nicht viel rn.-ge erfordern, sind weibliche Kobolde nicht vom Krieg oder der Arbeit ausgenom- me n. Außerdem sind die Echsenwescn in der Lage, langsam das Geschlecht w wechseln. Wenn die meisten Männer oder Frnuen eines Stammes gelölet werden, wechseln einige Über- lt'.br:nde im Laufe einiger Monate das Geschlecht. /\uf dies„ WP.isr: kann sich ein Stamm mil n11r wenigen Mitgliedern schnell wit:der erholen. Es ist aur:h der Grund, warum Kobold!'!
keine feslf!n Geschlechterrollen für junge und erwachsene Kobolde kennen. F.in Anführer. Zauberer. ßt,rgarbeiter oder Handwerker kann ebenso weiblich wie män11lich sein. SCHNELL WACHSEN, FRÜH STERBEN Kobolde enlwickeln sich viel schneller als andere humanoidc Völker. Mit 6 Jahren gilt ein Kobold bereils ah; erwachsen.
Die meisten fallen his zum Alter von 20Jahren Gewalt oder Krank- heiten zum Opfer, s ie: künnen <1ber bis zu 120Jahre alt werden - diese LanglebigkP.il schreiben d ie Echsenwesen ihrer ent- fernten Verwandlschafl rnil dt:n Drachen zu. Eine Koholdfrau ka1111 bis zu sechs Eier pro Jahr legen. die etwa